Im Osterwiecker Ortsteil Bühne ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Daraufhin hat der Landkreis Harz Schutzmaßnahmen in einem Umkreis von bis zu zehn Kilometern rund um den betroffenen Betrieb veranlasst. Ziel ist es, eine Ausbreitung des H5N1-Virus zu verhindern und Geflügelbestände zu schützen.
Direkt um die betroffene Geflügelmastanlage wurde eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern festgelegt. In diesem Bereich dürfen lebende Tiere, Geflügelfleisch, Eier sowie tierische Nebenprodukte weder verkauft noch weitergegeben werden. Zusätzlich gelten strenge Überwachungs- und Biosicherheitsmaßnahmen. Betroffen sind die Orte Bühne, Rhoden, Rimbeck, Hoppenstedt, Wülperode, Suderode (Ortsteil von Wülperode), Stötterlingen, nördliche Teile von Lüttgenrode sowie das Gewerbegebiet Osterwieck in der Hoppenstedter Straße.
An die Schutzzone schließt sich eine Überwachungszone mit einem Radius von insgesamt zehn Kilometern an. Hier müssen Geflügelhalter ihre Bestände fortlaufend kontrollieren. Diese Regelung betrifft die Orte Osterode am Fallstein, Veltheim, Hessen, Deersheim, Stadt Osterwieck, Berßel, Schauen, Stapelburg, Abbenrode und Göddeckenrode.
Für Bürgerinnen und Bürger sowie Geflügelhalter wurde ein Bürgertelefon bei der Stadt Osterwieck eingerichtet. Es ist unter 039421 793304 erreichbar. Wer kranke oder verendete Wildvögel oder Geflügel entdeckt, wird gebeten, das Veterinäramt des Landkreises Harz zu informieren – telefonisch unter 03941 5970–4496 oder per E‑Mail an tierseuche@kreis-hz.de.
Der Landkreis appelliert an alle Geflügelhalter, die bekannten Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umzusetzen. Noch nicht gemeldete Tierhaltungen sind umgehend beim Veterinäramt anzumelden.






























