Vögel als Grad­mes­ser für den Zustand der Natur

Wel­che Fol­gen haben ver­än­der­te Land­schaf­ten für Men­schen und Natur? Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich ein Abend­vor­trag des Muse­ums für Vogel­kun­de Hei­ne­a­num am Diens­tag, 15. Sep­tem­ber, um 19 Uhr im Rats­saal des Rat­hau­ses Hal­ber­stadt.

Zu Gast ist Prof. Dr. Mat­thi­as Wal­tert. Sein Vor­trag trägt den Titel Länd­li­che Lebens­grund­la­gen und bio­lo­gi­sche Viel­falt in tra­di­tio­nel­len Nut­zungs­sys­te­men und Ölpal­men­plan­ta­gen Kame­runs. Im Mit­tel­punkt ste­hen For­schungs­er­geb­nis­se aus dem Süd­wes­ten Kame­runs, einer beson­ders arten­rei­chen Regi­on der Erde.

Die dor­ti­gen Wäl­der gera­ten zuneh­mend unter Druck. Natür­li­che Res­sour­cen wer­den inten­si­ver genutzt, zugleich brei­tet sich die indus­tri­el­le Land­wirt­schaft aus. Beson­ders der Anbau von Ölpal­men ver­än­dert die Land­schaft und damit die Lebens­be­din­gun­gen der Bevöl­ke­rung sowie der hei­mi­schen Tier- und Pflan­zen­welt.

Ver­schie­de­ne For­men der Land­nut­zung im Ver­gleich

Wal­tert stellt tra­di­tio­nel­le Agro­forst­sys­te­me, indus­tri­el­le Ölpal­men­plan­ta­gen und Schutz­ge­bie­te gegen­über. Die For­schungs­er­geb­nis­se zei­gen, dass tra­di­tio­nel­le For­men der Land­wirt­schaft mit dem Erhalt bio­lo­gi­scher Viel­falt ver­ein­bar sein kön­nen.

Eine wich­ti­ge Rol­le spie­len dabei Vögel und Säu­ge­tie­re. Sie kön­nen Hin­wei­se dar­auf geben, wie intakt eine Land­schaft ist und wel­che Aus­wir­kun­gen Ver­än­de­run­gen auf die Natur haben. Der Vor­trag beleuch­tet zudem, wie sich Natur­schutz und die Siche­rung der Lebens­grund­la­gen der länd­li­chen Bevöl­ke­rung mit­ein­an­der ver­bin­den las­sen.

Die Ver­an­stal­tung beginnt um 19 Uhr im Rats­saal des Rat­hau­ses Hal­ber­stadt am Holz­markt 1. Der Ein­tritt kos­tet 3 Euro. Mit­glie­der des För­der­krei­ses haben frei­en Ein­tritt.

Foto: Mar­kus Zehn­der (reflec­ta tv)
Foto: Mat­thi­as Wal­tert

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