Halberstadt (red). Beim 22. Matthias-Pape-Gedächtnisturnier in der Magdeburger GETEC-Arena erreichte die C1-Juniorenmannschaft des VfB Germania Halberstadt einen historischen Erfolg: Zum ersten Mal konnte das Team Punkte bei diesem renommierten U15-Turnier sammeln – und dann gleich sieben!
Das Turnier, das in Gedenken an den verstorbenen Trainer Matthias Pape ausgetragen wird, ist die inoffizielle Deutsche Meisterschaft der U15-Mannschaften. Mit Teilnehmern wie dem FC Liverpool, Bayern München und Borussia Mönchengladbach trifft hier die Fußballelite aufeinander. Dank einer erfolgreichen Qualifikation durfte auch der VfB Germania neben drei weiteren Teams aus Sachsen-Anhalt antreten.
In einer schweren Gruppenphase mit Gegnern wie PSV Eindhoven, Hertha BSC und Bayer Leverkusen musste sich Germania zunächst Respekt verschaffen. Nach anfänglichen Niederlagen gelang im letzten Gruppenspiel gegen Leverkusen mit einem Treffer von Lennox Zweckinger der erste Punktgewinn.
Am zweiten Turniertag starteten die Halberstädter mit einem furiosen 3:2‑Sieg gegen den SV Werder Bremen. Besonders Lennox Zweckinger glänzte erneut als Torschütze. Auch gegen den Hamburger SV zeigte die Mannschaft große Moral, konnte die 2:4‑Niederlage jedoch nicht abwenden. Im abschließenden Prestige-Duell gegen Fortuna Magdeburg bewiesen die Germanen nochmals Kampfgeist und drehten das Spiel mit einem 3:1‑Erfolg durch Tore von Henrik Hahne, Tylor Lilienthal und Matty Reuer.
Die Spieler des VfB Germania zeigten über das Turnier hinweg eine starke Entwicklung und blickten am Ende stolz auf ihren historischen Erfolg. „Sieben Punkte sind ein riesiger Ansporn für die nächsten Generationen“, resümierte das Team.
Ein besonderer Dank geht an das Organisationsteam um Lutz Pape und den 1. FC Magdeburg, die mit viel Aufwand ein Turnier auf höchstem Niveau gestalteten. Im Finale setzte sich der FC Liverpool im Neunmeterschießen gegen Union Berlin durch und sicherte sich den Turniersieg.
Die Vorfreude auf den 23. Pape-Cup im Jahr 2026 ist bereits groß – und der VfB Germania hofft, auch dann wieder mit von der Partie zu sein.
Foto: VfB Germania