Mit einer feierlichen Eröffnung in der historischen Kaiserpfalz hat am 29. Januar der 64. Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar begonnen. Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner begrüßte rund 600 Gäste aus dem In- und Ausland und betonte die Bedeutung des Verkehrsgerichtstags als Plattform für zentrale verkehrsrechtliche Fragen.
Auch der Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstags, Professor Dr. Ansgar Staudinger, hob die Rolle der Tagung für die Weiterentwicklung des Verkehrsrechts hervor. Er unterstrich zudem die langjährige Verbindung zur Stadt Goslar: „Wir sind gekommen, um zu bleiben“.
Einen inhaltlichen Akzent setzte der Plenarvortrag von Generalbundesanwalt Jens Rommel. Unter dem Titel „Das Auto als Waffe?“ sprach er über die strafrechtliche Bewertung von Kraftfahrzeugen, die bei illegalen Rennen, Amokfahrten oder terroristischen Anschlägen eingesetzt werden.
Mit insgesamt 1.764 Teilnehmenden setzt der Kongress seine Erfolgsgeschichte fort. Neben den fachlichen Diskussionen gibt es ein begleitendes Kultur- und Rahmenprogramm in der Stadt. Traditionell fand bereits am Vorabend der Empfang der niedersächsischen Landesregierung im Besucherbergwerk Rammelsberg statt, bei dem die enge Kooperation mit der Stadt Goslar gewürdigt wurde.



























