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Unfall auf der B243: Feh­len­de Ret­tungs­gas­se behin­dert Ein­satz­kräf­te

Ein Ver­kehrs­un­fall auf der B243 hat am Frei­tag­vor­mit­tag einen grö­ße­ren Blau­licht­ein­satz aus­ge­löst und die Anfahrt der Ret­tungs­kräf­te erheb­lich erschwert. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Las­fel­de wur­de gemein­sam mit Ret­tungs­dienst und Poli­zei alar­miert, nach­dem eine Auto­fah­re­rin zwi­schen den Anschluss­stel­len Bad Grund/Windhausen und Oster­ode-Kat­zen­stein die Kon­trol­le über ihr Fahr­zeug ver­lo­ren hat­te.

Das Fahr­zeug prall­te gegen die Leit­plan­ke und schleu­der­te über die Fahr­bahn. Ein mit meh­re­ren Per­so­nen besetz­ter Trans­por­ter kol­li­dier­te dar­auf­hin mit dem Wagen. Die Fah­re­rin wur­de leicht ver­letzt und nach kur­zer Behand­lung im Ret­tungs­wa­gen ent­las­sen. Die Insas­sen des Trans­por­ters blie­ben unver­letzt. Bei­de Fahr­zeu­ge wur­den erheb­lich beschä­digt und muss­ten abge­schleppt wer­den.

Erschwer­te Anfahrt durch feh­len­de Ret­tungs­gas­se

Die Ein­satz­kräf­te stan­den bereits auf der Anfahrt vor Pro­ble­men. Durch den Unfall hat­te sich ein erheb­li­cher Rück­stau gebil­det. Auf der zwei­spu­ri­gen Bun­des­stra­ße ohne Sei­ten­strei­fen war kaum Platz für eine Ret­tungs­gas­se. Nach­dem die Fahr­bahn zunächst durch das ers­te Ein­satz­fahr­zeug gesperrt wor­den war, muss­ten nach­rü­cken­de Kräf­te teil­wei­se ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung zur Unfall­stel­le fah­ren.

Die Feu­er­wehr stell­te den Brand­schutz sicher, sperr­te die Fahr­bahn in Rich­tung Oster­ode bis zur Über­ga­be an die Poli­zei und streu­te Ölbin­de­mit­tel aus, um eine wei­te­re Aus­brei­tung aus­ge­lau­fe­ner Betriebs­stof­fe zu ver­hin­dern. Die Stra­ßen­meis­te­rei über­nahm anschlie­ßend die Sper­rung sowie die Beauf­tra­gung einer Fach­fir­ma zur Rei­ni­gung der Fahr­bahn. Nach rund ein­ein­halb Stun­den war der Ein­satz für die Feu­er­wehr been­det.

Appell an Ver­kehrs­teil­neh­men­de

Vor dem Hin­ter­grund der schwie­ri­gen Anfahrt appel­liert die Feu­er­wehr an alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den, bei Stau auf zwei­spu­ri­gen Kraft­fahr­stra­ßen ohne Sei­ten­strei­fen früh­zei­tig eine Ret­tungs­gas­se zu bil­den – idea­ler­wei­se durch Frei­hal­ten des Über­hol­fahr­strei­fens. Nur so kön­nen groß­di­men­sio­nier­te Feu­er­wehr- und Ret­tungs­fahr­zeu­ge schnell zur Ein­satz­stel­le gelan­gen.

Bereits weni­ge Tage zuvor hat­te es bei einem Lkw-Unfall auf der B243 bei Mün­che­hof in glei­cher Fahrt­rich­tung ähn­li­che Pro­ble­me gege­ben.

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