In Goslar fanden am Dienstagnachmittag umfangreiche Verkehrssicherheitskontrollen statt, die von der Polizei zusammen mit der Stadt und dem Landkreis durchgeführt wurden. Ziel dieser Aktion war die Überprüfung der Einhaltung verkehrstechnischer und jugendschutzrechtlicher Bestimmungen, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Nutzung von Mikromobilitätsmitteln wie Fahrrädern, Pedelecs, E‑Bikes und E‑Scootern.
Kontrollschwerpunkte und Ergebnisse
Zwischen 13 und 18 Uhr richteten die Behörden ihr Augenmerk auf verschiedene Verkehrsteilnehmer in der Goslarer Innenstadt und den angrenzenden Schulbereichen, speziell in der Region Baßgeige. Insgesamt wurden vier Mofas, zehn PKW, 24 Fahrräder und 84 E‑Scooter kontrolliert. Dabei stellten die Beamten 61 Verstöße fest, von denen 57 auf Verkehrsordnungswidrigkeiten entfielen. Zu den häufigsten Vergehen zählten das Fahren auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen, das zu zweit Benutzen eines E‑Scooters oder Fahrrads sowie das Befahren von Einbahnstraßen in der falschen Richtung. Bei drei E‑Scootern fehlte zudem der Versicherungsschutz, was zur Einleitung von Strafverfahren führte. In einem Fall wurde eine PKW-Fahrerin unter dem Einfluss berauschender Mittel angetroffen, was ebenfalls ein Strafverfahren nach sich zog und ihr die Weiterfahrt untersagte.
Jugendschutz im Fokus
Ein besonderes Augenmerk lag auch auf dem Jugendschutz. Bei den Kontrollen wurden erzieherische Gespräche geführt, insbesondere nachdem ein 14-jähriger Jugendlicher am Bahnhof mit Tabakwaren und Liquids für E‑Zigaretten angetroffen wurde. Die beschlagnahmten Gegenstände wurden sichergestellt und können von den Erziehungsberechtigten beim Jugendamt abgeholt werden.
Die durchgeführten Kontrollen fanden eine positive Resonanz in der Bevölkerung, was die Akzeptanz und das Bewusstsein für die Bedeutung von Verkehrssicherheit und Jugendschutz unterstreicht.




























