TU Claus­thal plant neu­en Hoch­schul­stand­ort in Gos­lar

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Claus­thal, die Stadt Gos­lar und die Hans-Joa­chim Tess­ner-Stif­tung wol­len gemein­sam einen neu­en Wis­sen­schafts- und Inno­va­ti­ons­cam­pus in Gos­lar ent­wi­ckeln. Als Stand­ort für das geplan­te Uni­ver­si­täts­ge­bäu­de ist das städ­ti­sche Grund­stück Am Stol­len 19 vor­ge­se­hen.

Der Cam­pus soll For­schung, Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Gesell­schaft mit­ein­an­der ver­bin­den. Zugleich soll das Pro­jekt zur Fach­kräf­te­si­che­rung, zum Tech­no­lo­gie­trans­fer und zur nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung Gos­lars und der Regi­on bei­tra­gen.

Inhalt­li­che Schwer­punk­te sol­len der neue Stu­di­en­gang AI Engi­nee­ring, die Ener­gie­for­schung sowie Infor­ma­ti­ons- und Sen­sor­tech­no­lo­gien der TU Claus­thal sein. Lang­fris­tig sehen die Betei­lig­ten das Poten­zi­al, den Hoch­schul­stand­ort in Gos­lar auf bis zu 1.000 Stu­die­ren­de aus­zu­bau­en.

TU-Prä­si­den­tin Syl­via Schatt­au­er bezeich­ne­te die Unter­stüt­zung der Tess­ner-Stif­tung als wich­ti­ges Signal für die wei­te­re Ent­wick­lung der Uni­ver­si­tät. Ein neu­er Funk­ti­ons­bau mit moder­ner For­schungs­in­fra­struk­tur und Raum für inno­va­ti­ve Lehr­kon­zep­te kön­ne die TU Claus­thal sowohl in Gos­lar als auch am Haupt­stand­ort Claus­thal stär­ken.

Auch das Land Nie­der­sach­sen begrüßt das Vor­ha­ben. Wis­sen­schafts­staats­se­kre­tär Joa­chim Schacht­ner sieht ins­be­son­de­re in Berei­chen wie Ener­gie- und Was­ser­stoff­for­schung, Geo­en­er­gie­sys­te­men und digi­ta­len Tech­no­lo­gien Chan­cen für Inno­va­ti­on und Wett­be­werbs­fä­hig­keit. Das Land wer­de die wei­te­re Ent­wick­lung des Pro­jekts unter­stüt­zen.

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