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TSG Füch­se unter­lie­gen Auf­stiegs­aspi­ran­ten zum Sai­son­ab­schluss

Qued­lin­burg (red). Die TSG Füch­se Qued­lin­burg haben ihre Sai­son in der 2. Bun­des­li­ga mit einer Nie­der­la­ge gegen den SC Pots­dam been­det. Beim 4:7 (0:4, 1:2, 3:1) in der hei­mi­schen Bode­land­hal­le zeig­te sich ins­be­son­de­re im Schluss­drit­tel ein Auf­bäu­men der Haus­her­ren – doch am Ende reich­te es nicht, um den Favo­ri­ten ernst­haft zu gefähr­den.

Nach dem über­zeu­gen­den Heim­sieg gegen Des­sau vor zwei Wochen hat­ten sich die Qued­lin­bur­ger viel vor­ge­nom­men. Doch bereits im ers­ten Drit­tel stell­te Pots­dam sei­ne Klas­se unter Beweis und über­roll­te die Gast­ge­ber mit vier Tref­fern, wäh­rend die TSG Füch­se ohne Tor­er­folg blie­ben.

Erst im zwei­ten Abschnitt gab es ein Lebens­zei­chen der Haus­her­ren: U19-Natio­nal­spie­ler Phil­ip Rich­ter erziel­te auf Vor­la­ge von Pierre Schil­ling den ers­ten Tref­fer für Qued­lin­burg zum 1:4. Doch Pots­dam ant­wor­te­te prompt und stell­te wenig spä­ter den alten Abstand wie­der her. Kurz vor der zwei­ten Pau­se muss­te ein Qued­lin­bur­ger auf die Straf­bank – eine Ein­la­dung für den SC Pots­dam, der sei­ne Über­zahl­si­tua­ti­on eis­kalt nutz­te und auf 1:6 erhöh­te.

Spä­tes Auf­bäu­men im Schluss­drit­tel

Mit neu­em Schwung star­te­te die TSG Füch­se ins letz­te Drit­tel. Mar­kus Brem­mel traf zum 2:6, ehe Pierre Schil­ling auf Vor­ar­beit von Phil­ip Rich­ter das 3:6 fol­gen ließ. Noch gut zehn Minu­ten blie­ben den Haus­her­ren, um das Spiel zu dre­hen. Nach einer tak­ti­schen Aus­zeit soll­te alles auf eine Kar­te gesetzt wer­den. Doch anstel­le eines wei­te­ren Tref­fers kas­sier­ten die Qued­lin­bur­ger eine Stra­fe – und Pots­dam zeig­te erneut sei­ne Kalt­schnäu­zig­keit in Über­zahl­si­tua­tio­nen. Das 3:7 bedeu­te­te die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung. Immer­hin gelang Tim Leo­pold kurz vor Schluss noch das 4:7, das gleich­zei­tig den End­stand mar­kier­te.

Sai­son­aus nach ver­pass­ten Play­offs

Damit ver­ab­schie­den sich die Qued­lin­bur­ger Her­ren aus der Sai­son 2024/25 – erneut ohne Play­off-Teil­nah­me. Mit Platz 4 in der ver­meint­lich stär­ke­ren Staf­fel der 2. Bun­des­li­ga blieb die Mann­schaft hin­ter den eige­nen Erwar­tun­gen zurück. Sport­chef Gary Blu­me zog den­noch ein ver­söhn­li­ches Fazit:

„Heu­te sind wir gegen Pots­dam zu spät in Fahrt gekom­men. Nun wün­schen wir Pots­dam und Leip­zig viel Erfolg in den Play­offs. Was unse­re Sai­son angeht, haben wir ange­sichts der vie­len Aus­fäl­le über die Sai­son hin­weg das Bes­te her­aus­ge­holt. Sicher­lich wäre noch mehr mög­lich gewe­sen, aber wir kön­nen mit dem Ver­lauf zufrie­den sein. Jetzt freu­en wir uns auf eine kur­ze Pau­se, bevor die Pla­nun­gen für die nächs­te Sai­son begin­nen.“

Zum Abschluss der Spiel­zeit bedank­te sich das Team herz­lich bei allen Spie­lern, Betreu­ern, Hel­fern und den laut­star­ken Fans, die die Mann­schaft wäh­rend der gesam­ten Sai­son unter­stützt haben.


 

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