Der Tierschutzverein Goslar gehört in diesem Jahr zu den Begünstigten des Spendenstreams Friendly Fire. Die Auswahl ist für das Team rund um Katja Brentrup eine besondere Anerkennung – und eine willkommene Unterstützung angesichts der anstehenden Herausforderungen im Tierheim.
Die Bewerbung ging auf Initiative von Tochter Maya zurück, die selbst begeisterte Zuschauerin des Events ist. „Die Idee war, dass ich einfach mal hinschreibe“, erzählt sie. Mit einer Auswahl hatte sie kaum gerechnet – umso größer war die Freude über die Zusage.
Friendly Fire: Spendenstream mit großer Reichweite
Friendly Fire wird seit elf Jahren als Livestream auf Twitch veranstaltet. Mehrere bekannte Streamerinnen und Streamer, darunter Gronkh, Pandorya, PietSmiet, PhunkRoyal, FisHC0p, MrMoregame und Der Haider, spielen zwölf Stunden lang Videospiele und absolvieren unterhaltsame Challenges. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können währenddessen über die Plattform Betterplace.org spenden.
In der Vergangenheit kamen so rund zehn Millionen Euro an Spenden zusammen. Auch Publisher wie Ubisoft, Microsoft oder Bethesda haben das Event bereits unterstützt. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Anno 117 – Pax Romana“ und ist für Samstag, den 6. Dezember, ab 14 Uhr angekündigt.
Spenden für Tierarztkosten und Sanierungen dringend benötigt
Das Tierheim in Goslar steht aktuell vor mehreren Aufgaben: Tierarztkosten, energetische Sanierung, wetterfeste Unterbringung für Kleintiere – vieles muss angegangen werden. Je nach Höhe der Spendensumme soll entschieden werden, welche Maßnahmen umgesetzt werden können.
Im Video, das der Verein im Rahmen der Aktion produzieren musste, wird deutlich, welche wichtige Arbeit dort geleistet wird. Im Tierheim am Ortsausgang werden im Schnitt 60 Katzen, zehn Hunde und 20 Kleintiere versorgt. Dazu kommen Quarantäne- und Krankenstationen sowie Vermittlung und Pension.
Persönliches Highlight für junge Tierschützerin
Für Maya, die gemeinsam mit ihrer Schwester Nelly durch ihre Mutter früh in die Arbeit im Tierheim hineingewachsen ist, bedeutet die Teilnahme an Friendly Fire auch persönlich viel. Seit zehn Jahren ist sie Fan von Gronkh. Dass nun ausgerechnet „ihr“ Tierheim von diesem Format profitiert, ist für sie ein ganz besonderer Moment. Ob Gronkh den symbolischen Spendenscheck vielleicht sogar persönlich nach Goslar bringt, bleibt offen – willkommen wäre er jedenfalls.



























