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Thea­ter­fes­ti­val bringt 18 Büh­nen nach Hal­ber­stadt

Mit einer Neu­in­sze­nie­rung der „Drei­gro­schen­oper“ star­ten im Harzthea­ter die 21. Lan­des­büh­nen­ta­ge. Das über­re­gio­na­le Thea­ter­fes­ti­val fin­det vom 14. bis 28. März statt und bringt ins­ge­samt 18 Lan­des­büh­nen aus ganz Deutsch­land nach Hal­ber­stadt. Das Harzthea­ter ist damit erst­mals seit 26 Jah­ren wie­der Gast­ge­ber die­ses bedeu­ten­den Tref­fens der Lan­des­büh­nen.

Zur fei­er­li­chen Eröff­nung wird die berühm­te „Drei­gro­schen­oper“ von Ber­tolt Brecht mit der Musik von Kurt Weill gezeigt. Die spar­ten­über­grei­fen­de Pro­duk­ti­on ver­eint Schau­spiel und Musik­thea­ter und wird vom Harzthea­ter selbst auf die Büh­ne gebracht. Neben der Pre­mie­re am 14. März im Gro­ßen Haus in Hal­ber­stadt steht im Rah­men des Fes­ti­vals eine wei­te­re Vor­stel­lung am 16. März auf dem Pro­gramm.

Thea­ter aus ganz Deutsch­land zu Gast

Die Lan­des­büh­nen­ta­ge gel­ten als eines der größ­ten Thea­ter­fes­ti­vals für Lan­des­büh­nen in Deutsch­land. Die­se Büh­nen haben die beson­de­re Auf­ga­be, Thea­ter auch in Regio­nen ohne eige­nes Ensem­ble zu brin­gen und damit kul­tu­rel­le Ange­bo­te in der Flä­che zu sichern.

Alle zwei bis drei Jah­re rich­tet eine aus­ge­wähl­te Lan­des­büh­ne das Fes­ti­val aus und prä­sen­tiert dabei Pro­duk­tio­nen aus ver­schie­de­nen Tei­len des Lan­des. In die­sem Jahr über­nimmt das Harzthea­ter die­se Rol­le und lädt Ensem­bles aus ganz Deutsch­land ein, ihre Insze­nie­run­gen in den Spiel­stät­ten des Hau­ses zu zei­gen.

Brechts Klas­si­ker im Mit­tel­punkt

Im Mit­tel­punkt der Eröff­nung steht Brechts berühm­tes Werk, das 1928 urauf­ge­führt wur­de und schnell zu einem inter­na­tio­na­len Erfolg avan­cier­te. Die Geschich­te um den Gangs­ter Mackie Mes­ser spielt in einer von Kon­kur­renz, Armut und Macht­kämp­fen gepräg­ten Gesell­schaft.

Die Neu­in­sze­nie­rung am Harzthea­ter greift die­se The­men auf und ver­bin­det sie mit einem moder­nen Blick auf gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen. Regis­seur Frank Voigt­mann stellt dabei den Kon­trast zwi­schen glanz­vol­len Songs und den Abgrün­den der Figu­ren in den Mit­tel­punkt. Musi­ka­lisch beglei­tet wer­den die Auf­füh­run­gen von den Har­zer Sin­fo­ni­kern unter der Lei­tung von Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor Johan­nes Rie­ger.

Fes­ti­val­pass für alle Vor­stel­lun­gen

Für Besu­che­rin­nen und Besu­cher gibt es zudem einen Fes­ti­val­pass, der den Zugang zu allen Vor­stel­lun­gen der Lan­des­büh­nen­ta­ge ermög­licht. Damit kön­nen Thea­ter­fans sämt­li­che Pro­duk­tio­nen des Fes­ti­vals besu­chen.

Neben den Vor­stel­lun­gen im Harzthea­ter wird die Insze­nie­rung der „Drei­gro­schen­oper“ im Lau­fe des Jah­res auch an wei­te­ren Spiel­or­ten gezeigt, dar­un­ter in Qued­lin­burg, Bern­burg, Salz­we­del und Güs­trow.

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