Anzeige

Tanz­Harz zeigt fina­len Auf­tritt des zwei­tei­li­gen Stücks Wel­len­bre­cher

Harztheater Wellenbrecher ONE MORE YARD LETTER Ein zeitgenössischer Tanzabend in zwei Teilen für eine junge Generation. Choregrafie Beatrice Bodini, Tarek Assam Ausstattung Ben Voorhaar WHAT? von Beatrice Bodini ONE MORE YARD LETTER von Tarek Assam Ensemble TanzHarz Premiere: 02.10.2025 Kammerbühne Halberstadt Foto: Rolf K. Wegst

Die zeit­ge­nös­si­sche Tanz­per­for­mance „Wel­len­bre­cher“ ist am Sonn­tag, den 1. Febru­ar 2026, zum letz­ten Mal im Harzthea­ter zu sehen. Beginn ist um 15 Uhr in der Kam­mer­büh­ne Hal­ber­stadt, eine Ein­füh­rung fin­det bereits um 14:30 Uhr statt.

Zwei­tei­li­ges Stück mit aktu­el­len The­men

„Wel­len­bre­cher“ rich­tet sich an ein gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­des Publi­kum und setzt sich mit den Kräf­ten aus­ein­an­der, die Men­schen bewe­gen und ver­bin­den. Im ers­ten Teil mit dem Titel „WHAT?“ beleuch­tet Cho­reo­graf Tarek Assam auf absur­de und teils ver­stö­ren­de Wei­se zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen sowie Rol­len­bil­der. Der zwei­te Teil, „ONE MORE YARD LET­TER“, stammt von Bea­tri­ce Bodi­ni und basiert auf einem Brief eines iri­schen Sol­da­ten aus dem Ers­ten Welt­krieg. Hier steht die Fra­ge nach Hei­mat, Ver­lust und Erin­ne­rung im Zen­trum.

Kör­per als Aus­druck inne­rer Bewe­gung

Die etwa 85-minü­ti­ge Auf­füh­rung, die mit einer Pau­se gestal­tet ist, ver­bin­det emo­tio­na­le Tie­fe mit tän­ze­ri­scher Prä­zi­si­on. Die Pro­duk­ti­on zeigt, wie Kör­per als Aus­drucks­trä­ger gesell­schaft­li­cher und per­sön­li­cher Kon­flik­te wir­ken. Die cho­reo­gra­fi­sche Umset­zung ver­zich­tet dabei auf pla­ka­ti­ve Effek­te und setzt auf eine dich­te Atmo­sphä­re, die Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er in ihren Bann zieht.

Abschied einer erfolg­rei­chen Pro­duk­ti­on

Die Deut­sche Büh­ne lob­te das Ensem­ble in bei­den Tei­len des Abends. Mit der letz­ten Vor­stel­lung ver­ab­schie­det sich eine Pro­duk­ti­on, die gesell­schaft­li­che The­men in poe­ti­scher Form auf die Büh­ne bringt. Kar­ten sind an den Thea­ter­kas­sen in Hal­ber­stadt und Qued­lin­burg erhält­lich.

Foto: Rolf K. Weg­st

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige