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Tan­kra­batt endet in der Urlaubs­zeit: Wird der 1. Juli zum schwar­zen Tag für Auto­fah­rer?

Autofahrer in Deutschland müssen ab kommender Woche mit deutlich steigenden Kraftstoffpreisen rechnen
Autofahrer in Deutschland müssen ab kommender Woche mit deutlich steigenden Kraftstoffpreisen rechnen

Für Mil­lio­nen Auto­fah­rer könn­te der 1. Juli zu einem spür­ba­ren Ein­schnitt wer­den. Mit dem Aus­lau­fen des Tan­kra­batts stei­gen die Prei­se für Ben­zin und Die­sel wie­der deut­lich an – und das aus­ge­rech­net zu Beginn der Haupt­rei­se­zeit. Vie­le Ver­brau­cher fra­gen sich daher: Wird der ers­te Juli tat­säch­lich zum schwar­zen Tag für Auto­fah­rer?

Ent­las­tung läuft aus — Regie­rung plant kei­ne Ver­län­ge­rung

Der Tan­kra­batt war ein­ge­führt wor­den, um die stark gestie­ge­nen Ener­gie­prei­se abzu­fe­dern und pri­va­te Haus­hal­te zu ent­las­ten. Durch die zeit­wei­se Sen­kung der Ener­gie­steu­er konn­ten Auto­fah­rer an den Zapf­säu­len meh­re­re Cent pro Liter spa­ren. Mit dem Ende der Maß­nah­me fällt die­se Ent­las­tung jedoch weg.

Exper­ten rech­nen damit, dass die Kraft­stoff­prei­se unmit­tel­bar nach dem Aus­lau­fen des Rabatts deut­lich anstei­gen. Je nach Kraft­stoff­art könn­ten die Prei­se pro Liter um meh­re­re Cent zule­gen. Beson­ders betrof­fen sind Pend­ler, Fami­li­en und Urlau­ber, die in den Som­mer­fe­ri­en län­ge­re Stre­cken mit dem Auto zurück­le­gen.

Feri­en­be­ginn sorgt für zusätz­li­che Belas­tung

Hin­zu kommt, dass die Nach­fra­ge nach Kraft­stof­fen wäh­rend der Feri­en­zeit tra­di­tio­nell steigt. Vie­le Men­schen star­ten Anfang Juli in den Urlaub, wodurch sich der Preis­druck an den Tank­stel­len zusätz­lich erhö­hen könn­te.

Regio­na­le Unter­schie­de sind dabei mög­lich, da auch der Ölpreis und die Wett­be­werbs­si­tua­ti­on vor Ort eine Rol­le spie­len.

Trotz hoher Sprit­prei­se: So kön­nen Auto­fah­rer spa­ren

Ver­brau­cher­schüt­zer emp­feh­len Auto­fah­rern, Preis­ver­gleichs-Apps zu nut­zen und mög­lichst außer­halb der Haupt­ver­kehrs­zei­ten zu tan­ken. Beson­ders am frü­hen Abend las­sen sich häu­fig güns­ti­ge­re Prei­se fin­den. Wer län­ge­re Rei­sen plant, soll­te außer­dem die Tank­stopps im Vor­aus pla­nen.

Ob der 1. Juli tat­säch­lich zum „schwar­zen Tag“ für Auto­fah­rer wird, hängt letzt­lich von der Ent­wick­lung der inter­na­tio­na­len Ener­gie­prei­se und dem Ver­hal­ten der Mine­ral­öl­kon­zer­ne ab. Fest steht jedoch: Mit dem Ende des Tan­kra­batts müs­sen sich vie­le Ver­brau­cher auf höhe­re Kos­ten ein­stel­len – und das zu einem Zeit­punkt, an dem zahl­rei­che Fami­li­en in die wohl­ver­dien­te Som­mer­rei­se star­ten.

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