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Tagung in Frei­berg beleuch­tet Geschich­te der Knapp­schaft

Das Mon­tan­his­to­ri­sche Kol­lo­qui­um wird im Jahr 2026 in Frei­berg fort­ge­setzt. Die Ver­an­stal­tung fin­det am Sams­tag, 20. Juni, in der Sil­ber­stadt statt und stellt das Jubi­lä­um „600 Jah­re Knapp­schaft in Frei­berg“ in den Mit­tel­punkt. Orga­ni­siert wird das Tref­fen vom Stadt- und Berg­bau­mu­se­um Frei­berg.

Die Tagungs­rei­he stand zunächst vor dem Aus, nach­dem das bis­he­ri­ge Orga­ni­sa­ti­ons­team ange­kün­digt hat­te, die Ver­an­stal­tungs­rei­he nicht mehr wie gewohnt fort­füh­ren zu kön­nen. Mit der Initia­ti­ve von Andrea Rie­del vom Stadt- und Berg­bau­mu­se­um Frei­berg konn­te nun jedoch eine Fol­ge­ver­an­stal­tung vor­be­rei­tet wer­den.

Fach­vor­trä­ge zur Geschich­te des Berg­baus

Die Tagung beginnt um 10 Uhr im Krü­ger­hör­saal der TU Berg­aka­de­mie Frei­berg. Nach der Begrü­ßung fol­gen Gruß­wor­te aus Wis­sen­schaft, Stadt­ver­wal­tung und der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Knapp­schaft-Bahn-See. Anschlie­ßend wid­men sich meh­re­re Fach­vor­trä­ge der Geschich­te und Ent­wick­lung der Knapp­schaft sowie dem Leben der Berg­leu­te in ver­schie­de­nen Regio­nen.

So beleuch­ten unter ande­rem Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler archäo­lo­gi­sche Erkennt­nis­se zur Sozi­al­struk­tur mit­tel­al­ter­li­cher Berg­städ­te, berg­män­ni­sche Bestat­tun­gen im Frei­ber­ger Revier sowie die wirt­schaft­li­che Absi­che­rung von Berg- und Hüt­ten­leu­ten im Harz in der Neu­zeit. Wei­te­re Bei­trä­ge beschäf­ti­gen sich mit reli­giö­sen Tra­di­tio­nen der Berg­leu­te im Alpen­raum, dem Leben der Knap­pen im Ruper­ti­win­kel und der Ent­wick­lung des deut­schen Knapp­schafts­we­sens im 19. und frü­hen 20. Jahr­hun­dert.

Blick auf Geschich­te und Gegen­wart der Knapp­schaft

Neben his­to­ri­schen Per­spek­ti­ven wird auch die heu­ti­ge Rol­le der Knapp­schaft the­ma­ti­siert. Ein Vor­trag der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Knapp­schaft-Bahn-See wid­met sich den aktu­el­len Auf­ga­ben, dem Selbst­ver­ständ­nis und den Zukunfts­per­spek­ti­ven der Insti­tu­ti­on. Zum Abschluss stellt die His­to­ri­sche Frei­ber­ger Berg- und Hüt­ten­knapp­schaft ihre Arbeit vor.

Die Anmel­dung zur Ver­an­stal­tung soll im April frei­ge­schal­tet wer­den. Inter­es­sier­te kön­nen sich bei Fra­gen per E‑Mail an das Stadt- und Berg­bau­mu­se­um Frei­berg wen­den.

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