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	<title>Wirtschaft - HARZ NEWS</title>
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	<title>Wirtschaft - HARZ NEWS</title>
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		<title>Großbrand des Netto-Marktes: Abriss der Brandruine in Osteroder Innenstadt hat begonnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:59:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altkreis Osterode]]></category>
		<category><![CDATA[Osterode]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem verheerenden Großbrand des Netto-Marktes in der Osteroder Innenstadt haben die Abrissarbeiten an der ausgebrannten Ruine begonnen. Damit wird ein weiterer Schritt zur Beseitigung der Schäden und zur Wiederbelebung des Standortes eingeleitet. Der Discounter war im Oktober 2025 bei einem Großbrand vollständig zerstört worden. Während des Feuerwehreinsatzes stürzte das Dach des Gebäudes ein. Verletzt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Nach dem verheerenden Großbrand des Netto-Marktes in der Osteroder Innenstadt haben die Abrissarbeiten an der ausgebrannten Ruine begonnen. Damit wird ein weiterer Schritt zur Beseitigung der Schäden und zur Wiederbelebung des Standortes eingeleitet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Discounter war im Oktober 2025 bei einem Großbrand vollständig zerstört worden. Während des Feuerwehreinsatzes stürzte das Dach des Gebäudes ein. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ging jedoch in die Millionenhöhe.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Brandursache konnte trotz umfangreicher Ermittlungen letztlich nicht eindeutig geklärt werden.</p>
<h3>Neubau am bisherigen Standort geplant</h3>
<p class="isSelectedEnd">Schwere Baumaschinen haben nun mit dem Rückbau der größten Brandruine in der Osteroder Innenstadt begonnen. Nach dem Abbruch soll das Gelände für einen Neubau vorbereitet werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ziel ist es, den Netto-Markt am bisherigen Standort wieder zu errichten und damit die Nahversorgung in der Innenstadt dauerhaft zu sichern. Der entsprechende Bauantrag wurde bereits eingereicht.</p>
<h3>Weg frei für den Neuanfang — Eröffnung noch in diesem Jahr geplant</h3>
<p class="isSelectedEnd">Der Wiederaufbau wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern mit Spannung verfolgt. Seit dem Brand mussten Anwohner und Kunden auf andere Einkaufsmöglichkeiten ausweichen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Mit dem Abriss verschwindet nun ein sichtbares Zeichen der Brandkatastrophe aus dem Stadtbild und der Weg für einen Neuanfang ist frei.</p>
<p>Nach Angaben der Stadt soll der neue Markt noch im Laufe des Jahres eröffnet werden, sofern die Bauarbeiten planmäßig verlaufen.</p>
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		<title>Noch mehr Stellen weg bei Volkswagen? Konzern hat bis zu 100.000 Jobs auf der Streichliste — Schließung von mehreren Werken wird geprüft</title>
		<link>https://harz.news/volkswagen-vor-radikalem-sparkurs-bis-zu-100-000-jobs-auf-der-streichliste-schliessung-von-mehreren-werken-wird-geprueft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 12:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Dem Volkswagen-Konzern droht der größte Umbau seiner Unternehmensgeschichte. Nach übereinstimmenden Medienberichten könnten weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze wegfallen. Zudem stehen offenbar mehrere deutsche Werke auf dem Prüfstand. Der bislang ohnehin geplante, massive Stellenabbau könnte somit deutlich größer ausfallen als bisher angenommen. Umfassendes Restrukturierungsprogramm geplant Wie unter anderem der Spiegel und der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichten, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Dem Volkswagen-Konzern droht der größte Umbau seiner Unternehmensgeschichte. Nach übereinstimmenden Medienberichten könnten weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze wegfallen. Zudem stehen offenbar mehrere deutsche Werke auf dem Prüfstand.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der bislang ohnehin geplante, massive Stellenabbau könnte somit deutlich größer ausfallen als bisher angenommen.</p>
<h2>Umfassendes Restrukturierungsprogramm geplant</h2>
<p class="isSelectedEnd">Wie unter anderem der <em>Spiegel</em> und der <em>Norddeutsche Rundfunk (NDR)</em> berichten, arbeitet der Autobauer an einem umfassenden Restrukturierungsprogramm. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen sollen die Pläne Anfang Juli im Aufsichtsrat diskutiert werden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Betroffen sein könnten nach Medienberichten die Standorte Hannover, Emden und Zwickau sowie das Audi-Werk in Neckarsulm. Eine Schließung dieser Werke würde zehntausende Arbeitsplätze gefährden.</p>
<h2>Deutlich größerer Stellenabbau als bislang bekannt</h2>
<p class="isSelectedEnd">Der geplante Stellenabbau würde deutlich über die bislang bekannten Sparprogramme hinausgehen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bereits Ende 2024 hatten sich Konzernleitung und Arbeitnehmervertreter auf den sozialverträglichen Abbau von rund 35.000 Stellen in Deutschland bis 2030 verständigt. Anfang 2026 war zudem von insgesamt etwa 50.000 wegfallenden Arbeitsplätzen im Konzern die Rede.</p>
<h2>Volkswagen äußert sich zurückhaltend</h2>
<p class="isSelectedEnd">Volkswagen selbst bestätigte bislang keine konkreten Zahlen. Ein Unternehmenssprecher erklärte lediglich, dass der gesamte Konzern „weitreichende Veränderungen“ benötige, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Hintergrund sind unter anderem der verschärfte Wettbewerb in China, hohe Investitionen in die Elektromobilität sowie wirtschaftliche Belastungen durch internationale Handelskonflikte.</p>
<h2>Widerstand von Arbeitnehmervertretern</h2>
<p class="isSelectedEnd">Scharfe Kritik kommt bereits von Arbeitnehmervertretern. Die IG Metall und der VW-Betriebsrat kündigten Widerstand gegen mögliche Werksschließungen und zusätzliche Stellenstreichungen an.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch aus der Politik gibt es erste Warnungen. Insbesondere in Sachsen wächst die Sorge um den Standort Zwickau, der als eines der wichtigsten Elektromobilitätswerke des Konzerns gilt.</p>
<p>Die endgültigen Entscheidungen stehen noch aus. Nach Medienberichten soll sich der Aufsichtsrat des Konzerns am 9. Juli mit den Plänen befassen.</p>
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		<title>Nächste Bäckereikette nach 140 Jahren pleite: 280 Jobs stehen in Thüringen auf der Kippe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 16:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Roßleben]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die traditionsreiche Bäckereikette Lampe aus dem thüringischen Roßleben-Wiehe hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten bleibt der Geschäftsbetrieb vorerst uneingeschränkt bestehen. Sämtliche 44 Filialen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen bleiben geöffnet. Rund 280 Beschäftigte sind von dem Verfahren betroffen. Familienunternehmen setzt auf Sanierung Nach Angaben des Unternehmens wurde beim Amtsgericht Mühlhausen ein Sanierungsverfahren beantragt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die traditionsreiche Bäckereikette Lampe aus dem thüringischen Roßleben-Wiehe hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten bleibt der Geschäftsbetrieb vorerst uneingeschränkt bestehen. Sämtliche 44 Filialen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen bleiben geöffnet. Rund 280 Beschäftigte sind von dem Verfahren betroffen.</p>
<h3>Familienunternehmen setzt auf Sanierung</h3>
<p class="isSelectedEnd">Nach Angaben des Unternehmens wurde beim Amtsgericht Mühlhausen ein Sanierungsverfahren beantragt. Die Geschäftsführung setzt auf eine Neuaufstellung des Familienbetriebs, der auf eine mehr als 140-jährige Geschichte zurückblickt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gegründet wurde die Bäckerei im Jahr 1879 und wird heute in sechster Generation von der Familie Lampe geführt.</p>
<h3>Steigende Kosten belasten den Betrieb</h3>
<p class="isSelectedEnd">Als Gründe für die finanzielle Schieflage nennt das Unternehmen die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Energie- und Personalkosten sowie die anhaltende Kaufzurückhaltung vieler Verbraucher. Hinzu kommen wirtschaftliche Belastungen, mit denen derzeit zahlreiche Bäckereibetriebe in Deutschland zu kämpfen haben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für die Beschäftigten gibt es zunächst Entwarnung: Die Löhne und Gehälter sind bis Ende Juli über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Der Produktionsstandort in Roßleben-Wiehe arbeitet weiterhin normal, ebenso die angeschlossenen Cafés und Verkaufsstellen. Kunden können daher weiterhin wie gewohnt Brot, Brötchen und Backwaren erwerben.</p>
<h3>Insolvenzverwalter soll Zukunftskonzept entwickeln</h3>
<p class="isSelectedEnd">Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Dr. Frank Kreuznacht bestellt. Gemeinsam mit der Geschäftsführung soll er nun die wirtschaftliche Situation analysieren und Möglichkeiten für eine nachhaltige Sanierung erarbeiten. Ziel ist es, den Betrieb langfristig zu stabilisieren und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.</p>
<p>Die Insolvenz der Bäckereikette Lampe reiht sich in eine Serie von Schwierigkeiten ein, mit denen das deutsche Bäckerhandwerk seit Jahren konfrontiert ist. Hohe Kosten für Energie, Rohstoffe und Personal setzen insbesondere mittelständische Familienbetriebe zunehmend unter Druck. Ob die Traditionsbäckerei aus Roßleben-Wiehe den Weg aus der Krise schafft, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.</p>
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		<title>Statistisches Bundesamt: Industrieaufträge in Deutschland brechen doppelt so stark ein wie erwartet</title>
		<link>https://harz.news/statistisches-bundesamt-industrieauftraege-in-deutschland-brechen-doppelt-so-stark-ein-wie-erwartet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 07:21:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die deutsche Industrie hat im April einen unerwartet starken Rückschlag erlitten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe gegenüber dem Vormonat um 3,8 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich mit einem Rückgang von rund 2,0 Prozent gerechnet. Damit fiel das Minus nahezu doppelt so hoch aus wie erwartet. Schlüsselbranchen besonders betroffen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die deutsche Industrie hat im April einen unerwartet starken Rückschlag erlitten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe gegenüber dem Vormonat um 3,8 Prozent.</p>
<p class="isSelectedEnd">Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich mit einem Rückgang von rund 2,0 Prozent gerechnet. Damit fiel das Minus nahezu doppelt so hoch aus wie erwartet.</p>
<h3>Schlüsselbranchen besonders betroffen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Besonders betroffen waren wichtige Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft. In der Automobilindustrie gingen die Bestellungen um 5,3 Prozent zurück. Noch stärker fiel der Rückgang bei Herstellern elektrischer Ausrüstungen aus, die ein Minus von 16,3 Prozent verzeichneten. Auch der Maschinenbau meldete einen deutlichen Auftragsrückgang von 7,4 Prozent.</p>
<p class="isSelectedEnd">Als wesentlicher Belastungsfaktor gilt die schwache Nachfrage aus dem Ausland. Die Bestellungen aus den Euro-Ländern brachen um 11,1 Prozent ein.</p>
<p class="isSelectedEnd">Insgesamt sanken die Auslandsaufträge um 4,2 Prozent, während die Inlandsnachfrage um 2,9 Prozent zurückging. Lediglich Aufträge aus Ländern außerhalb der Eurozone legten leicht um 0,8 Prozent zu.</p>
<h3>Geopolitische Unsicherheiten wirken nach</h3>
<p class="isSelectedEnd">Nach Einschätzung von Ökonomen wirken sich die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zunehmend auf die deutsche Wirtschaft aus. Höhere Energiepreise, Unsicherheiten in den Lieferketten und eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen belasten die Industrie.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der starke Rückgang folgt zudem auf einen außergewöhnlich kräftigen Anstieg der Auftragseingänge im März, als zahlreiche Unternehmen Bestellungen vorgezogen hatten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch die mittelfristige Entwicklung bleibt angespannt. Im Dreimonatsvergleich von Februar bis April lag der Auftragseingang 3,1 Prozent unter dem Niveau der drei vorangegangenen Monate. Experten sehen darin ein weiteres Signal für eine schwächelnde Industriekonjunktur.</p>
<h3>Sorgen um das zweite Quartal</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die aktuellen Zahlen nähren Sorgen vor einer erneuten Abschwächung der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal. Zwar war das Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn noch leicht gewachsen, doch mehrere Frühindikatoren deuten inzwischen auf eine deutlich eingetrübte Stimmung in der Industrie hin.</p>
<p>Mit Spannung erwarten Ökonomen nun die nächsten Produktionsdaten. Sie werden zeigen, ob der Einbruch bei den Auftragseingängen nur eine kurzfristige Gegenbewegung nach dem starken März war oder den Beginn einer erneuten Schwächephase der deutschen Industrie markiert.</p>
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		<item>
		<title>Insolvenz-Tsunami in Deutschland: Eine Firmenpleite alle 20 Minuten – wie stark trifft es die Harzregion?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 13:42:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschlands Wirtschaft steckt weiter in einer Insolvenzwelle: Im Jahr 2025 mussten bundesweit rund 24.000 Unternehmen Insolvenz anmelden – der höchste Stand seit mehr als zehn Jahren. Statistisch bedeutet das: etwa eine Firmenpleite alle 20 bis 22 Minuten. Besonders betroffen sind Bauwirtschaft, Handel, Gastronomie, Verkehr und industrienahe Mittelständler. Doch wie sieht die Lage in der gesamten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="197" data-end="603">Deutschlands Wirtschaft steckt weiter in einer Insolvenzwelle: Im Jahr 2025 mussten bundesweit rund <strong data-start="297" data-end="338">24.000 Unternehmen Insolvenz anmelden</strong> – der höchste Stand seit mehr als zehn Jahren. Statistisch bedeutet das: <strong data-start="412" data-end="461">etwa eine Firmenpleite alle 20 bis 22 Minuten</strong>. Besonders betroffen sind Bauwirtschaft, Handel, Gastronomie, Verkehr und industrienahe Mittelständler.</p>
<p data-start="605" data-end="765">Doch wie sieht die Lage in der <strong data-start="636" data-end="659">gesamten Harzregion</strong> aus – zwischen <strong data-start="675" data-end="764">Landkreis Harz, Goslar, Nordhausen, Mansfeld-Südharz und Göttingen/Osterode (Südharz)</strong>?</p>
<h3 data-section-id="1j3ghx3" data-start="767" data-end="825">Landkreis Harz: Druck auf Bau, Gastronomie und Handwerk</h3>
<p data-start="827" data-end="1304">Im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) beobachten Insolvenzverwalter, Handwerksbetriebe und Kammern weiterhin eine angespannte Lage. Hohe Energiepreise, steigende Lohnkosten und schwache Auftragslagen treffen vor allem <strong data-start="1042" data-end="1110">Bauunternehmen, Zulieferer, Einzelhandel, Hotels und Gastronomie</strong>. Zuständig für Insolvenzverfahren ist überwiegend das <strong data-start="1165" data-end="1192">Amtsgericht Halberstadt</strong>. Die regionale Wirtschaft wird eng von der <strong data-start="1236" data-end="1253">IHK Magdeburg</strong> sowie der <strong data-start="1264" data-end="1293">Handwerkskammer Magdeburg</strong> begleitet.</p>
<h3 data-section-id="1x69ajb" data-start="1306" data-end="1389">Landkreis Goslar: Tourismus stabilisiert – Industrie und Mittelstand unter Druck</h3>
<p data-start="1391" data-end="1847">Im Landkreis Goslar zeigt sich ein gemischtes Bild. Während Tourismusstandorte wie Bad Harzburg oder Goslar teilweise von Besucherzahlen profitieren, geraten <strong data-start="1549" data-end="1616">kleine Industriebetriebe, Logistikunternehmen und Dienstleister</strong> zunehmend unter Kostendruck. Insolvenzen werden hier über das <strong data-start="1679" data-end="1730">Amtsgericht Braunschweig/Goslar-Zuständigkeiten</strong> abgewickelt; Ansprechpartner für Unternehmen bleiben die <strong data-start="1788" data-end="1808">IHK Braunschweig</strong> und regionale Handwerksorganisationen.</p>
<h3 data-section-id="8darhn" data-start="1849" data-end="1899">Nordhausen: Maschinenbau und Zulieferer kämpfen</h3>
<p data-start="1901" data-end="2319">In Nordthüringen – insbesondere im Raum <strong data-start="1941" data-end="1955">Nordhausen</strong> – belasten schwache Konjunktur, Fachkräftemangel und Investitionszurückhaltung viele Unternehmen. Besonders sensibel reagieren <strong data-start="2083" data-end="2143">Maschinenbau, Automotive-Zulieferer, Bau und Gastronomie</strong>. Insolvenzverfahren laufen über das <strong data-start="2180" data-end="2206">Amtsgericht Nordhausen</strong>; wirtschaftliche Frühindikatoren liefern die <strong data-start="2252" data-end="2291">IHK Erfurt, Regionalbüro Nordhausen</strong>, sowie die Handwerkskammer.</p>
<h3 data-section-id="113jlrs" data-start="2321" data-end="2385">Mansfeld-Südharz: Strukturschwache Region besonders gefährdet</h3>
<p data-start="2387" data-end="2871">Der Landkreis <strong data-start="2401" data-end="2421">Mansfeld-Südharz</strong> gilt wirtschaftlich seit Jahren als herausfordernder Standort. Neben Industrie und Handwerk geraten zunehmend auch <strong data-start="2537" data-end="2593">kleine Familienunternehmen, Handel und Dienstleister</strong> unter Druck. Zuständig ist das <strong data-start="2625" data-end="2654">Amtsgericht Halle (Saale)</strong> für viele Unternehmensverfahren in Sachsen-Anhalt. Experten sehen strukturschwächere Regionen besonders gefährdet, wenn Aufträge aus Bau, Industrie und Konsum weiter zurückgehen.</p>
<h3 data-section-id="zrj167" data-start="2873" data-end="2953">Osterode (Südharz): Mittelstand hält dagegen – aber Risiken steigen</h3>
<p data-start="2955" data-end="3423">Im südlichen Harzraum rund um <strong data-start="2985" data-end="3019">Göttingen und Osterode am Harz</strong> stützen Hochschulnähe, Gesundheitswirtschaft und Forschung Teile der Wirtschaft. Gleichzeitig kämpfen viele <strong data-start="3128" data-end="3176">Handwerks‑, Handels- und Produktionsbetriebe</strong> mit hohen Finanzierungskosten und sinkender Nachfrage. Insolvenzverfahren laufen in Niedersachsen überwiegend über das <strong data-start="3296" data-end="3321">Amtsgericht Göttingen</strong>; die <strong data-start="3327" data-end="3369">IHK Hannover-Geschäftsstelle Göttingen</strong> meldet weiterhin erhöhte Unsicherheit im Mittelstand.</p>
<h3 data-section-id="1r8t5s" data-start="3425" data-end="3485">Der Harz bleibt vom Insolvenztrend nicht verschont</h3>
<p data-start="3487" data-end="3997">Der bundesweite Anstieg der Firmenpleiten macht auch vor der Harzregion nicht halt. Zwar unterscheiden sich die wirtschaftlichen Strukturen zwischen <strong data-start="3636" data-end="3705">Harz, Goslar, Nordhausen, Mansfeld-Südharz und Göttingen/Osterode</strong>, doch die Problemlagen ähneln sich: <strong data-start="3742" data-end="3816">Kostenexplosion, Konsumflaute, schwache Industrie und Investitionsstau</strong>. Deutschlandweit stiegen die Unternehmensinsolvenzen 2025 nochmals um mehr als zehn Prozent – nach bereits starken Zuwächsen in den Vorjahren.</p>
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		<title>Aufträge brechen weg: Maschinenbau-Spezialist ELIOG aus Thüringen ist pleite</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 19:19:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[News des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der traditionsreiche Industrieofenbauer ELIOG Industrieofenbau hat Insolvenz angemeldet. Der Spezialmaschinenbauer aus Thüringen kämpft mit drastisch rückläufigen Aufträgen, verschobenen Investitionen und wachsendem internationalem Wettbewerbsdruck. Für die rund 74 Beschäftigten beginnt damit eine Phase großer Unsicherheit. Traditionsunternehmen aus Thüringen in der Krise Die ELIOG Industrieofenbau zählt als Weltmarktführer zu den etablierten Spezialanbietern für Industrieöfen und Wärmebehandlungsanlagen in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="88" data-end="466">Der traditionsreiche Industrieofenbauer <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">ELIOG Industrieofenbau</span></span> hat Insolvenz angemeldet. Der Spezialmaschinenbauer aus Thüringen kämpft mit drastisch rückläufigen Aufträgen, verschobenen Investitionen und wachsendem internationalem Wettbewerbsdruck. Für die rund 74 Beschäftigten beginnt damit eine Phase großer Unsicherheit.</p>
<h3 data-section-id="v51e5t" data-start="468" data-end="519">Traditionsunternehmen aus Thüringen in der Krise</h3>
<p data-start="521" data-end="884">Die <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">ELIOG Industrieofenbau</span></span> zählt als Weltmarktführer zu den etablierten Spezialanbietern für Industrieöfen und Wärmebehandlungsanlagen in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Römhild entwickelt maßgeschneiderte Thermoprozesslösungen unter anderem für die Automobilindustrie, E‑Mobilität, Luft- und Raumfahrt sowie Metallurgie.</p>
<p data-start="886" data-end="1216">Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1924 in Düsseldorf. Während des Zweiten Weltkriegs verlagerte Eliog seine Produktion nach Thüringen. In der DDR firmierte der Betrieb als VEB Elektro-Industrieofen- und Gerätebau. Seit 2011 gehört das Unternehmen zur familiengeführten Rupprecht-Gruppe.</p>
<h3 data-section-id="1q5590l" data-start="1218" data-end="1268">Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestartet</h3>
<p data-start="1270" data-end="1658">Wie bekannt wurde, hat Sanierungsgeschäftsführer Stefan G. Mairiedl beim Amtsgericht Meiningen ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht folgte dem Antrag und bestellte einen vorläufigen Sachwalter. Ziel sei es laut Unternehmensführung, den Geschäftsbetrieb fortzuführen und einen Investor für die Restrukturierung zu gewinnen.</p>
<p data-start="1660" data-end="1965">Besonders problematisch sei die aktuelle Auftragslage. Kunden würden Investitionen verschieben, geplante Projekte reduzieren oder komplett absagen. Viele Aufträge seien inzwischen erst für 2027 vorgesehen. Gleichzeitig nehme der internationale Preisdruck deutlich zu.</p>
<h3 data-section-id="fjqiv4" data-start="1967" data-end="2009">Maschinenbau in Deutschland unter Druck</h3>
<p data-start="2011" data-end="2408">Der Fall Eliog steht exemplarisch für die schwierige Lage vieler deutscher Maschinenbauer. Hohe Energiepreise, steigende Personalkosten und eine schwächelnde Industriekonjunktur setzen die Branche massiv unter Druck. Laut einer Analyse der Beratungsgesellschaft EY gingen allein im vergangenen Jahr rund 120.000 Industriearbeitsplätze in Deutschland verloren.</p>
<p data-start="2410" data-end="2662">Zwar konnte der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau zuletzt leichte Zuwächse beim Auftragseingang verzeichnen, doch Branchenvertreter warnen weiterhin vor strukturellen Problemen und fehlender Planungssicherheit.</p>
<h3 data-section-id="1p1z4n0" data-start="2664" data-end="2708">Löhne der Beschäftigten vorerst gesichert</h3>
<p data-start="2710" data-end="3000">Für die Beschäftigten gibt es zunächst etwas Entlastung: Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis einschließlich Juni 2026 abgesichert. Der laufende Geschäftsbetrieb soll während des Sanierungsprozesses fortgeführt werden.</p>
<p data-start="3002" data-end="3184">Ob Eliog langfristig gerettet werden kann, hängt nun maßgeblich davon ab, ob Investoren gefunden werden und sich die Nachfrage in den relevanten Industriezweigen wieder stabilisiert.</p>
<h3 data-section-id="1cv9v6f" data-start="3186" data-end="3228">Frühere Krisen belasten den Namen Eliog</h3>
<p data-start="3230" data-end="3644">Der Name Eliog war bereits in der Vergangenheit mit wirtschaftlichen Turbulenzen verbunden. Schon 2009 gerieten mehrere Unternehmen der damaligen Eliog-Gruppe in die Insolvenz. Damals standen Vorwürfe wie Konkursverschleppung und finanzielle Unregelmäßigkeiten im Raum. Teile der heutigen Eliog Industrieofenbau konnten sich jedoch neu aufstellen und den Betrieb fortführen.</p>
<h3 data-section-id="lkx7q4" data-start="3646" data-end="3703">Schwierige Zukunft für Thüringer Maschinenbauer</h3>
<p data-start="3705" data-end="4098">Die Insolvenz von <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">ELIOG Industrieofenbau</span></span> verdeutlicht die angespannte Lage im deutschen Maschinenbau. Wegbrechende Aufträge, Investitionszurückhaltung und hoher internationaler Wettbewerbsdruck treffen besonders mittelständische Spezialanbieter hart.</p>
<p data-start="3705" data-end="4098">Ob der traditionsreiche Thüringer Industrieofenbauer die Sanierung schafft, dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden.</p>
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		<title>Iran-Konflikt: Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken deutlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 10:05:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiekrise]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[News des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs belasten Deutschland zunehmend. Die Konjunkturaussichten trüben sich weiter ein. Zudem leidet die deutsche Wirtschaft massiv unter steigenden Energiekosten und Bürokratie, die Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit entziehen. Bundesregierung erwartet deutliche Abschwächung Nach einem überraschend starken Jahresauftakt erwartet die Bundesregierung nun eine spürbare Abschwächung der Wirtschaft im zweiten Quartal. In ihrem Monatsbericht zur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="44" data-end="168">Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs belasten Deutschland zunehmend. Die Konjunkturaussichten trüben sich weiter ein. Zudem leidet die deutsche Wirtschaft massiv unter steigenden Energiekosten und Bürokratie, die Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit entziehen.</p>
<h3 data-section-id="1phsd8e" data-start="170" data-end="220">Bundesregierung erwartet deutliche Abschwächung</h3>
<p data-start="222" data-end="661">Nach einem überraschend starken Jahresauftakt erwartet die Bundesregierung nun eine spürbare Abschwächung der Wirtschaft im zweiten Quartal. In ihrem Monatsbericht zur wirtschaftlichen Lage im Mai weist das Wirtschaftsministerium darauf hin, dass sich die Hinweise auf eine deutliche Konjunkturabkühlung verdichten.</p>
<p data-start="222" data-end="661">Bereits vor wenigen Wochen hatte die Regierung ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert.</p>
<h3 data-section-id="prtnr0" data-start="663" data-end="697">Nur noch Mini-Wachstum erwartet</h3>
<p data-start="699" data-end="1098">Demnach wird für 2026 nur noch ein geringes Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent erwartet. Wirtschaftsministerin <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Katherina Reiche</span></span> erklärte, die Eskalation im Nahen Osten habe die deutsche Wirtschaft ebenso wie viele andere Volkswirtschaften spürbar belastet. Vor allem steigende Energie- und Rohstoffpreise infolge des Iran-Kriegs setzten Unternehmen und Verbraucher unter Druck.</p>
<p data-start="1146" data-end="1392">Zu Beginn des Jahres hatte sich die deutsche Wirtschaft zunächst robuster gezeigt als prognostiziert. Nach Angaben des <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Statistisches Bundesamt</span></span> stieg das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent.</p>
<h3 data-section-id="s4r4u6" data-start="1394" data-end="1446">Hohe Preise und Unsicherheit belasten Unternehmen</h3>
<p data-start="1448" data-end="1778">Inzwischen mehren sich jedoch die Warnzeichen. Laut Wirtschaftsministerium sorgen höhere Preise, Probleme in den Lieferketten und die anhaltende Unsicherheit für eine schlechte Stimmung bei Unternehmen und privaten Haushalten. Zudem rechnen Experten weiterhin mit starken Schwankungen an den Energie‑, Rohstoff- und Finanzmärkten.</p>
<h3 data-section-id="1t5efae" data-start="1780" data-end="1825">Auswirkungen könnten lange spürbar bleiben</h3>
<p data-start="1827" data-end="2192">Wie sich die Wirtschaft in den kommenden Monaten entwickelt, hängt maßgeblich davon ab, wie lange der Konflikt im Nahen Osten andauert und in welchem Ausmaß Handelswege sowie Produktionskapazitäten beeinträchtigt bleiben.</p>
<p data-start="1827" data-end="2192">Selbst bei einer Entspannung der Lage dürften die Auswirkungen auf Energiepreise, Rohstoffe und Lieferketten noch längere Zeit spürbar bleiben.</p>
<h3 data-section-id="wvm5cd" data-start="2194" data-end="2243">Stimmung in der Wirtschaft verschlechtert sich — auch im Harz</h3>
<p data-start="2245" data-end="2508" data-is-last-node data-is-only-node>Auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich seit Beginn des Iran-Kriegs deutlich verschlechtert. Viele Unternehmen sorgen sich vor weiter steigenden Kosten für Energie und Rohstoffe sowie vor zunehmenden Belastungen in den internationalen Lieferketten.</p>
<p data-start="2245" data-end="2508" data-is-last-node data-is-only-node>Auch die Konjunktur im Harz leidet zunehmend unter den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts. Vor allem steigende Energiepreise, höhere Transportkosten und unsichere Lieferketten belasten Unternehmen in Industrie, Tourismus und Handwerk.</p>
<p data-start="2245" data-end="2508" data-is-last-node data-is-only-node>Viele Betriebe im Harz müssen ihre Ausgaben senken oder Investitionen verschieben. Gleichzeitig halten sich Verbraucher wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten beim Konsum zurück. Dadurch schwächt sich die regionale Wirtschaft spürbar ab und die Sorge vor einer längeren wirtschaftlichen Krise wächst.</p>
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		<title>Neuer Rüstungsstandort im Harz? Sangerhausen offenbar auf der Liste von Waffenproduzent</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 10:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sangerhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt Sangerhausen könnte schon bald zu einem wichtigen Standort der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie werden. Medienberichten und Brancheninformationen zufolge plant eine Rüstungsfirma auf 130 Hektar Industriefläche eine größere Ansiedlung im Harzraum. Für die strukturschwache Region wären neue Arbeitsplätze, Investitionen und ein wirtschaftlicher Aufschwung von enormer Bedeutung. Details zu dem Unternehmen werden bislang vertraulich behandelt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="qMYqUG_convSearchResultHighlightRoot">
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<p data-start="62" data-end="435">Die Stadt Sangerhausen könnte schon bald zu einem wichtigen Standort der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie werden. Medienberichten und Brancheninformationen zufolge plant eine Rüstungsfirma auf 130 Hektar Industriefläche eine größere Ansiedlung im Harzraum. Für die strukturschwache Region wären neue Arbeitsplätze, Investitionen und ein wirtschaftlicher Aufschwung von enormer Bedeutung.</p>
<p data-start="62" data-end="435">Details zu dem Unternehmen werden bislang vertraulich behandelt. In der Region wird zwar über mögliche Konzerne wie <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Rheinmetall</span></span> oder <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">KNDS</span></span> spekuliert, weil diese aktuell stark in Ostdeutschland expandieren. Offiziell bestätigt ist jedoch kein Unternehmen.</p>
<h3 data-section-id="dxzahd" data-start="437" data-end="475">Sangerhausen im Fokus der Industrie</h3>
<p data-start="477" data-end="912">Der Harz und insbesondere der Landkreis Mansfeld-Südharz stehen seit Jahren vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Der Strukturwandel nach dem Ende des Bergbaus und der Rückgang klassischer Industriearbeitsplätze haben die Region nachhaltig geprägt. Nun könnte die geplante Großansiedlung eines Unternehmens aus der Rüstungsbranche neue Perspektiven eröffnen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region spürbar vorantreiben.</p>
<p data-start="914" data-end="1402">Bereits heute verfügt Sangerhausen über zahlreiche Industrie- und Metallbaubetriebe, die als Zulieferer oder Partner infrage kommen könnten. Unternehmen wie die Askania Maschinenbau GmbH, die SAS Starkstromanlagenbau GmbH oder die Unterschütz Group zeigen, dass die Region über umfangreiche Kompetenzen in den Bereichen Metallverarbeitung, Maschinenbau und Elektrotechnik verfügt.</p>
<p data-start="914" data-end="1402">Diese industrielle Basis könnte ein entscheidender Vorteil für eine Ansiedlung im Verteidigungssektor sein.</p>
<h3 data-section-id="4bkq28" data-start="1404" data-end="1454">Rüstungsboom sorgt bundesweit für Investitionen</h3>
<p data-start="1456" data-end="1812">Die deutsche Verteidigungsindustrie wächst seit dem Ukraine-Krieg deutlich schneller als noch vor wenigen Jahren. Bund und NATO-Staaten investieren Milliardenbeträge in neue Ausrüstung, Munition und Infrastruktur. Von dieser Entwicklung profitieren zunehmend auch ostdeutsche Regionen, die über freie Industrieflächen und qualifizierte Fachkräfte verfügen.</p>
<p data-start="1814" data-end="2163">Nach aktuellen Berichten plant das Bundesverteidigungsministerium Investitionen von rund 1,37 Milliarden Euro in Sachsen-Anhalt. Gleichzeitig erweitern mehrere Rüstungsunternehmen ihre Standorte oder prüfen neue Produktionsstätten. Besonders der Ausbau von Rheinmetall im Harz zeigt, wie attraktiv die Region inzwischen für die Branche geworden ist.</p>
<h3 data-section-id="g85g1i" data-start="2165" data-end="2213">Warum Sangerhausen als Standort attraktiv ist</h3>
<p data-start="2215" data-end="2658">Für eine Ansiedlung in Sangerhausen sprechen mehrere Faktoren. Die Stadt bietet vergleichsweise günstige Industrieflächen und verfügt über eine gute Verkehrsanbindung über die Autobahn A38. Zudem sind in der Region zahlreiche Fachkräfte aus Metall- und Maschinenbau vorhanden. Auch die Nähe zu bestehenden Industrieunternehmen sowie die Unterstützung durch Landespolitik und Wirtschaftsförderung machen den Standort für Investoren interessant.</p>
<p data-start="2660" data-end="2995">Hinzu kommt, dass viele Unternehmen aus der Automobilzulieferindustrie derzeit nach neuen Geschäftsfeldern suchen. Laut Wirtschaftsministerium interessieren sich immer mehr Betriebe für Kooperationen mit der Sicherheits- und Verteidigungsbranche. Dadurch könnten sich zusätzliche wirtschaftliche Chancen für die gesamte Region ergeben.</p>
<h3 data-section-id="5qc0ao" data-start="2997" data-end="3034">Neue Arbeitsplätze im Harz möglich</h3>
<p data-start="3036" data-end="3386">Eine Großansiedlung könnte hunderte direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen. Besonders gefragt wären Fachkräfte aus den Bereichen Metallverarbeitung, Schweißtechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Logistik und industrielle Fertigung. Damit könnte die Region nicht nur neue Arbeitsplätze gewinnen, sondern auch junge Fachkräfte langfristig binden.</p>
<p data-start="3388" data-end="3676">Darüber hinaus könnten regionale Unternehmen als Zulieferer profitieren. Bereits heute arbeiten mehrere Betriebe in und um Sangerhausen mit moderner Laser‑, CNC- und Stahltechnik. Die vorhandene industrielle Infrastruktur könnte daher eine wichtige Grundlage für weiteres Wachstum bilden.</p>
<h3 data-section-id="11ao7zf" data-start="3678" data-end="3726">Kritik und Diskussionen zur Rüstungsindustrie</h3>
<p data-start="3728" data-end="4034">Die geplante Ansiedlung wird jedoch nicht ausschließlich positiv bewertet. Gewerkschaften und Kritiker warnen davor, den Strukturwandel zu stark auf die Rüstungsindustrie auszurichten. Experten betonen, dass langfristige wirtschaftliche Stabilität nur durch einen breiten Branchenmix erreicht werden könne.</p>
<p data-start="4036" data-end="4302">Dennoch sehen viele Kommunalpolitiker und Wirtschaftsvertreter in den Investitionen eine große Chance für die Region. Gerade kleinere Städte wie Sangerhausen könnten von zusätzlichen Steuereinnahmen, Infrastrukturprojekten und einer steigenden Kaufkraft profitieren.</p>
<h3 data-section-id="1hnd1u4" data-start="4304" data-end="4356">Große Chance für Sangerhausen und den Harz</h3>
<p data-start="4358" data-end="4659">Die mögliche Großansiedlung einer Rüstungsfirma könnte für Sangerhausen zu einem wirtschaftlichen Wendepunkt werden. Während viele Regionen in Ostdeutschland weiterhin mit Abwanderung und Arbeitsplatzverlust kämpfen, eröffnen die steigenden Investitionen in die Sicherheitsindustrie neue Perspektiven.</p>
<p data-start="4661" data-end="4907" data-is-last-node data-is-only-node>Ob daraus tatsächlich ein nachhaltiger Industrieaufschwung entsteht, hängt jedoch davon ab, wie gut Politik, Unternehmen und Region zusammenarbeiten. Klar ist aber schon jetzt: Der Harz rückt zunehmend in den Fokus der deutschen Industriepolitik.</p>
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		<title>Autoindustrieverband VDA warnt: 225.000 Jobs im deutschen Automobilbau bis 2030 weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 12:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutlicher Stellenabbau in der Autoindustrie erwartet Die deutsche Automobilbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel – und nach Einschätzung des Branchenverbands könnten deutlich mehr Arbeitsplätze wegfallen als bislang erwartet. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) prognostiziert bis zum Jahr 2035 einen erheblichen Beschäftigungsabbau in Deutschland. Verbandspräsidentin Hildegard Müller erklärte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass bis zu [&#8230;]]]></description>
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<h3 data-section-id="17u7coy" data-start="0" data-end="56">Deutlicher Stellenabbau in der Autoindustrie erwartet</h3>
<p data-start="58" data-end="245">Die deutsche Automobilbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel – und nach Einschätzung des Branchenverbands könnten deutlich mehr Arbeitsplätze wegfallen als bislang erwartet.</p>
<p data-start="247" data-end="602">Der Verband der Automobilindustrie (VDA) prognostiziert bis zum Jahr 2035 einen erheblichen Beschäftigungsabbau in Deutschland. Verbandspräsidentin <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Hildegard Müller</span></span> erklärte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass bis zu 225.000 Stellen verloren gehen könnten. Damit läge die Zahl etwa 35.000 höher als frühere Schätzungen.</p>
<h3 data-section-id="3xw0fw" data-start="604" data-end="637">Wandel zur E‑Mobilität: Zulieferer besonders betroffen</h3>
<p data-start="639" data-end="908">Vor allem Zulieferunternehmen seien von dieser Entwicklung betroffen. Hintergrund sei der grundlegende Wandel vom klassischen Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität. Besonders in der Zulieferindustrie würden dadurch zahlreiche traditionelle Arbeitsplätze wegfallen.</p>
<h3 data-section-id="2njkwn" data-start="910" data-end="961">Hohe Kosten und Bürokratie belasten den Standort</h3>
<p data-start="963" data-end="1229">Als Hauptursache sieht der VDA eine langfristige Standortschwäche in Deutschland und Europa. Hohe Steuerbelastungen, steigende Energiekosten, hohe Löhne sowie aus Sicht der Industrie zu umfangreiche bürokratische Vorgaben würden die Situation zusätzlich verschärfen.</p>
<p data-start="1231" data-end="1445">Nach Angaben von Müller verschlechtern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zunehmend. Viele Unternehmen sähen sich deshalb gezwungen, Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern oder Personal abzubauen.</p>
<h3 data-section-id="hh5xi5" data-start="1447" data-end="1491">Verbrenner-Aus der EU als Brandbeschleuniger für den Stellenabbau</h3>
<p data-start="0" data-end="411">Auch das geplante Verbrenner-Aus der EU ab 2035 stellt die deutsche Autoindustrie vor einen tiefgreifenden Wandel. Da Elektroautos weniger komplex aufgebaut sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, werden in vielen Bereichen weniger Arbeitskräfte benötigt – etwa bei Motoren, Getrieben oder Auspuffsystemen. Besonders Zulieferer, die auf klassische Verbrennertechnik spezialisiert sind, geraten dadurch unter Druck.</p>
<p data-start="413" data-end="932" data-is-last-node data-is-only-node>Viele Unternehmen bauen deshalb Stellen ab oder verlagern Arbeitsplätze in neue Bereiche wie Batterietechnik und Softwareentwicklung. Kritiker sehen im Verbrenner-Aus daher eine Gefahr für hunderttausende Industriearbeitsplätze in Deutschland.</p>
<p data-start="413" data-end="932" data-is-last-node data-is-only-node>Befürworter argumentieren dagegen, dass der Wandel notwendig sei, um klimafreundliche Mobilität zu fördern und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Entscheidend wird sein, wie gut Politik und Wirtschaft den Strukturwandel begleiten und neue Arbeitsplätze schaffen können.</p>
<p data-start="1493" data-end="1799">Zugleich fordert die Branche ein Umdenken innerhalb der Europäischen Union. Aus Sicht des VDA sollte die EU stärker auf Flexibilität und Technologieoffenheit beim Übergang zur Klimaneutralität setzen. Dadurch könnten nach Einschätzung des Verbands rund 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden.</p>
<h3 data-section-id="2rfqj4" data-start="1801" data-end="1847">Große Bedeutung für die deutsche Wirtschaft und die Harzregion</h3>
<p data-start="1849" data-end="2245" data-is-last-node data-is-only-node>Die Automobilindustrie gehört zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen Deutschlands und spielt insbesondere in Bundesländern wie <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Baden-Württemberg</span></span>, <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Bayern</span></span> und <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Niedersachsen</span></span> eine zentrale Rolle. Ein Stellenabbau in diesem Ausmaß hätte daher nicht nur wirtschaftliche, sondern auch erhebliche gesellschaftliche Auswirkungen.</p>
<p data-start="713" data-end="1179">Die Situation wird zusätzlich dadurch verschärft, dass wichtige Kunden wie große Automobilhersteller ihre Bestellungen reduzieren oder auf andere Lieferanten ausweichen. Dadurch geraten selbst traditionsreiche Industrieunternehmen in finanzielle Schwierigkeiten. In der Region wächst deshalb die Sorge vor einem dauerhaften Rückgang industrieller Arbeitsplätze und einem strukturellen Wandel der Wirtschaftslandschaft im Harz.</p>
<p data-start="1181" data-end="1326">Insgesamt zeigt sich: Die Harzregion ist stark von der Automobilindustrie abhängig und spürt die aktuellen Krisen der Branche besonders deutlich.</p>
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		<title>Erst der Sprit, demnächst auch das Motoröl? Verbrauchern und Autoindustrie droht nächstes Problem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 11:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder vor Engpässen bei Kraftstoffen gewarnt wurde, zeichnet sich nun offenbar ein weiteres Problem ab: Durch die Blockade der Straße von Hormus könnte bereits im Frühsommer Motoröl knapp werden. Experten rechnen mit Produktionskürzungen bei Autobauern Wie die Marktanalysefirma Argus Media laut Auto, Motor und Sport berichtet, bekommen Automobilhersteller die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="239">Nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder vor Engpässen bei Kraftstoffen gewarnt wurde, zeichnet sich nun offenbar ein weiteres Problem ab: Durch die Blockade der Straße von Hormus könnte bereits im Frühsommer Motoröl knapp werden.</p>
<h3 data-section-id="1lbipck" data-start="241" data-end="303">Experten rechnen mit Produktionskürzungen bei Autobauern</h3>
<p data-start="304" data-end="661">Wie die Marktanalysefirma <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Argus Media</span></span> laut <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Auto, Motor und Sport</span></span> berichtet, bekommen Automobilhersteller die Folgen der ausbleibenden Öllieferungen bereits zu spüren und suchen nach alternativen Lieferanten. Rund 20 Prozent der weltweiten Öltransporte verlaufen jährlich durch die Meerenge zwischen Iran und Oman.</p>
<p data-start="663" data-end="1052">Besonders kritisch ist die Lage offenbar bei Grundölen der Gruppe III sowie bei Polyalphaolefinen (PAO). Diese Stoffe werden unter anderem zur Herstellung von Schmiermitteln für die Automobilproduktion benötigt. Laut Argus Media ist Europa bei etwa 74 Prozent der Produktion auf Lieferungen aus dem Nahen Osten angewiesen. Gabrielle Twining, Expertin für Basisöle bei Argus Media, warnt:</p>
<blockquote data-start="1054" data-end="1249">
<p data-start="1056" data-end="1249">„Sollten die Automobilhersteller – wie zu erwarten ist – keine Lösung finden und sich die Situation in absehbarer Zeit nicht entspannen, werden die Produktionsmengen reduziert werden müssen.“</p>
</blockquote>
<h3 data-section-id="8237xs" data-start="1251" data-end="1298">Vorräte könnten schon bald erschöpft sein</h3>
<p data-start="1299" data-end="1556">Von der Knappheit sind jedoch nicht nur Fahrzeughersteller betroffen. Auch bei Ölen der Gruppe II zeichnet sich ein Mangel ab. Hersteller entsprechender Schmierstoffe rechnen damit, dass ihre Lagerbestände spätestens Anfang Juni aufgebraucht sein könnten.</p>
<p data-start="1558" data-end="1808">Diese Öle werden vor allem für Motoren von Bussen und Lastwagen verwendet. Dadurch könnten zahlreiche Lieferketten beeinträchtigt werden. Kommt es zu Störungen, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher voraussichtlich mit steigenden Preisen rechnen.</p>
<p data-start="1810" data-end="2070" data-is-last-node data-is-only-node>Auch für private Fahrzeughalter dürfte die Entwicklung spürbar werden. Aufgrund höherer Großhandelspreise könnten die Kosten für den regelmäßigen Ölwechsel weiter steigen. Schon heute liegt dieser – abhängig vom Fahrzeug – häufig im dreistelligen Euro-Bereich.</p>
<h3 data-start="1810" data-end="2070">Verknappung hätte spürbare Auswirkungen auf die Wirtschaft in der Region</h3>
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<p data-start="0" data-end="557">Eine Verknappung von Motoröl infolge des Iran-Krieges kann die Wirtschaft im Harz deutlich belasten. Steigende Ölpreise verteuern vor allem Transport, Produktion und Heizung. Unternehmen im Harz – etwa aus Tourismus, Handwerk oder Industrie – hätten höhere Betriebskosten, wodurch Produkte und Dienstleistungen teurer werden könnten.</p>
<p data-start="0" data-end="557">Auch Pendler und Urlauber müssten mehr für Kraftstoff zahlen, was die Kaufkraft senkt und den Tourismus schwächen kann. Insgesamt könnte das Wirtschaftswachstum im Harz gebremst werden.</p>
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