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	<title>Thüringen - HARZ NEWS</title>
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	<title>Thüringen - HARZ NEWS</title>
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		<title>Nächste Bäckereikette nach 140 Jahren pleite: 280 Jobs stehen in Thüringen auf der Kippe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 16:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Roßleben]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die traditionsreiche Bäckereikette Lampe aus dem thüringischen Roßleben-Wiehe hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten bleibt der Geschäftsbetrieb vorerst uneingeschränkt bestehen. Sämtliche 44 Filialen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen bleiben geöffnet. Rund 280 Beschäftigte sind von dem Verfahren betroffen. Familienunternehmen setzt auf Sanierung Nach Angaben des Unternehmens wurde beim Amtsgericht Mühlhausen ein Sanierungsverfahren beantragt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die traditionsreiche Bäckereikette Lampe aus dem thüringischen Roßleben-Wiehe hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten bleibt der Geschäftsbetrieb vorerst uneingeschränkt bestehen. Sämtliche 44 Filialen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen bleiben geöffnet. Rund 280 Beschäftigte sind von dem Verfahren betroffen.</p>
<h3>Familienunternehmen setzt auf Sanierung</h3>
<p class="isSelectedEnd">Nach Angaben des Unternehmens wurde beim Amtsgericht Mühlhausen ein Sanierungsverfahren beantragt. Die Geschäftsführung setzt auf eine Neuaufstellung des Familienbetriebs, der auf eine mehr als 140-jährige Geschichte zurückblickt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gegründet wurde die Bäckerei im Jahr 1879 und wird heute in sechster Generation von der Familie Lampe geführt.</p>
<h3>Steigende Kosten belasten den Betrieb</h3>
<p class="isSelectedEnd">Als Gründe für die finanzielle Schieflage nennt das Unternehmen die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Energie- und Personalkosten sowie die anhaltende Kaufzurückhaltung vieler Verbraucher. Hinzu kommen wirtschaftliche Belastungen, mit denen derzeit zahlreiche Bäckereibetriebe in Deutschland zu kämpfen haben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für die Beschäftigten gibt es zunächst Entwarnung: Die Löhne und Gehälter sind bis Ende Juli über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Der Produktionsstandort in Roßleben-Wiehe arbeitet weiterhin normal, ebenso die angeschlossenen Cafés und Verkaufsstellen. Kunden können daher weiterhin wie gewohnt Brot, Brötchen und Backwaren erwerben.</p>
<h3>Insolvenzverwalter soll Zukunftskonzept entwickeln</h3>
<p class="isSelectedEnd">Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Dr. Frank Kreuznacht bestellt. Gemeinsam mit der Geschäftsführung soll er nun die wirtschaftliche Situation analysieren und Möglichkeiten für eine nachhaltige Sanierung erarbeiten. Ziel ist es, den Betrieb langfristig zu stabilisieren und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.</p>
<p>Die Insolvenz der Bäckereikette Lampe reiht sich in eine Serie von Schwierigkeiten ein, mit denen das deutsche Bäckerhandwerk seit Jahren konfrontiert ist. Hohe Kosten für Energie, Rohstoffe und Personal setzen insbesondere mittelständische Familienbetriebe zunehmend unter Druck. Ob die Traditionsbäckerei aus Roßleben-Wiehe den Weg aus der Krise schafft, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.</p>
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		<title>Aufträge brechen weg: Maschinenbau-Spezialist ELIOG aus Thüringen ist pleite</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 19:19:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[News des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der traditionsreiche Industrieofenbauer ELIOG Industrieofenbau hat Insolvenz angemeldet. Der Spezialmaschinenbauer aus Thüringen kämpft mit drastisch rückläufigen Aufträgen, verschobenen Investitionen und wachsendem internationalem Wettbewerbsdruck. Für die rund 74 Beschäftigten beginnt damit eine Phase großer Unsicherheit. Traditionsunternehmen aus Thüringen in der Krise Die ELIOG Industrieofenbau zählt als Weltmarktführer zu den etablierten Spezialanbietern für Industrieöfen und Wärmebehandlungsanlagen in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="88" data-end="466">Der traditionsreiche Industrieofenbauer <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">ELIOG Industrieofenbau</span></span> hat Insolvenz angemeldet. Der Spezialmaschinenbauer aus Thüringen kämpft mit drastisch rückläufigen Aufträgen, verschobenen Investitionen und wachsendem internationalem Wettbewerbsdruck. Für die rund 74 Beschäftigten beginnt damit eine Phase großer Unsicherheit.</p>
<h3 data-section-id="v51e5t" data-start="468" data-end="519">Traditionsunternehmen aus Thüringen in der Krise</h3>
<p data-start="521" data-end="884">Die <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">ELIOG Industrieofenbau</span></span> zählt als Weltmarktführer zu den etablierten Spezialanbietern für Industrieöfen und Wärmebehandlungsanlagen in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Römhild entwickelt maßgeschneiderte Thermoprozesslösungen unter anderem für die Automobilindustrie, E‑Mobilität, Luft- und Raumfahrt sowie Metallurgie.</p>
<p data-start="886" data-end="1216">Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1924 in Düsseldorf. Während des Zweiten Weltkriegs verlagerte Eliog seine Produktion nach Thüringen. In der DDR firmierte der Betrieb als VEB Elektro-Industrieofen- und Gerätebau. Seit 2011 gehört das Unternehmen zur familiengeführten Rupprecht-Gruppe.</p>
<h3 data-section-id="1q5590l" data-start="1218" data-end="1268">Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestartet</h3>
<p data-start="1270" data-end="1658">Wie bekannt wurde, hat Sanierungsgeschäftsführer Stefan G. Mairiedl beim Amtsgericht Meiningen ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht folgte dem Antrag und bestellte einen vorläufigen Sachwalter. Ziel sei es laut Unternehmensführung, den Geschäftsbetrieb fortzuführen und einen Investor für die Restrukturierung zu gewinnen.</p>
<p data-start="1660" data-end="1965">Besonders problematisch sei die aktuelle Auftragslage. Kunden würden Investitionen verschieben, geplante Projekte reduzieren oder komplett absagen. Viele Aufträge seien inzwischen erst für 2027 vorgesehen. Gleichzeitig nehme der internationale Preisdruck deutlich zu.</p>
<h3 data-section-id="fjqiv4" data-start="1967" data-end="2009">Maschinenbau in Deutschland unter Druck</h3>
<p data-start="2011" data-end="2408">Der Fall Eliog steht exemplarisch für die schwierige Lage vieler deutscher Maschinenbauer. Hohe Energiepreise, steigende Personalkosten und eine schwächelnde Industriekonjunktur setzen die Branche massiv unter Druck. Laut einer Analyse der Beratungsgesellschaft EY gingen allein im vergangenen Jahr rund 120.000 Industriearbeitsplätze in Deutschland verloren.</p>
<p data-start="2410" data-end="2662">Zwar konnte der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau zuletzt leichte Zuwächse beim Auftragseingang verzeichnen, doch Branchenvertreter warnen weiterhin vor strukturellen Problemen und fehlender Planungssicherheit.</p>
<h3 data-section-id="1p1z4n0" data-start="2664" data-end="2708">Löhne der Beschäftigten vorerst gesichert</h3>
<p data-start="2710" data-end="3000">Für die Beschäftigten gibt es zunächst etwas Entlastung: Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis einschließlich Juni 2026 abgesichert. Der laufende Geschäftsbetrieb soll während des Sanierungsprozesses fortgeführt werden.</p>
<p data-start="3002" data-end="3184">Ob Eliog langfristig gerettet werden kann, hängt nun maßgeblich davon ab, ob Investoren gefunden werden und sich die Nachfrage in den relevanten Industriezweigen wieder stabilisiert.</p>
<h3 data-section-id="1cv9v6f" data-start="3186" data-end="3228">Frühere Krisen belasten den Namen Eliog</h3>
<p data-start="3230" data-end="3644">Der Name Eliog war bereits in der Vergangenheit mit wirtschaftlichen Turbulenzen verbunden. Schon 2009 gerieten mehrere Unternehmen der damaligen Eliog-Gruppe in die Insolvenz. Damals standen Vorwürfe wie Konkursverschleppung und finanzielle Unregelmäßigkeiten im Raum. Teile der heutigen Eliog Industrieofenbau konnten sich jedoch neu aufstellen und den Betrieb fortführen.</p>
<h3 data-section-id="lkx7q4" data-start="3646" data-end="3703">Schwierige Zukunft für Thüringer Maschinenbauer</h3>
<p data-start="3705" data-end="4098">Die Insolvenz von <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">ELIOG Industrieofenbau</span></span> verdeutlicht die angespannte Lage im deutschen Maschinenbau. Wegbrechende Aufträge, Investitionszurückhaltung und hoher internationaler Wettbewerbsdruck treffen besonders mittelständische Spezialanbieter hart.</p>
<p data-start="3705" data-end="4098">Ob der traditionsreiche Thüringer Industrieofenbauer die Sanierung schafft, dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden.</p>
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		<title>Erschreckender Trend: Kinder- und Jugendkriminalität in Thüringen steigt massiv</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Finn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 09:10:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Diskussion um zunehmende Kriminalität unter Kindern und Jugendlichen in Thüringen ist sowohl emotional als auch politisch aufgeladen. Vieles spricht dafür, dass bestimmte Deliktbereiche tatsächlich zunehmen – gleichzeitig ist die Datenlage teils unklar. Im Folgenden werden Ursachen, Entwicklungen, Konsequenzen und mögliche Ansätze zur Prävention beleuchtet. Die steigende Kinder- und Jugendkriminalität in Thüringen ist ein ernst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um zunehmende Kriminalität unter Kindern und Jugendlichen in Thüringen ist sowohl emotional als auch politisch aufgeladen. Vieles spricht dafür, dass bestimmte Deliktbereiche tatsächlich zunehmen – gleichzeitig ist die Datenlage teils unklar. Im Folgenden werden Ursachen, Entwicklungen, Konsequenzen und mögliche Ansätze zur Prävention beleuchtet.</p>
<p>Die steigende Kinder- und Jugendkriminalität in Thüringen ist ein ernst zu nehmendes Phänomen. Zwar ist nicht in allen Bereichen eine eindeutige und allein auf Kinder gerichtete Zunahme nachgewiesen, dennoch zeigen Daten wie die Verurteilungszahlen bzw. Meldungen in Betreuungseinrichtungen deutliche Hinweise.</p>
<h3>Vorbeugung ist wichtiger strategischer Baustein</h3>
<p>Entscheidend wird sein, nicht bloß über „Härte“ oder „Strafen“ zu diskutieren, sondern systemisch und vorbeugend zu handeln: Familien stärken, Betreuungseinrichtungen stabilisieren, Jugendliche in den Mittelpunkt setzen – und die Datenlage verbessern. Nur so lässt sich der Trend langfristig brechen und eine positive Entwicklung für Kinder, Jugendliche und die Gesellschaft insgesamt ermöglichen.</p>
<p>Laut der jüngsten Tabelle des Thüringer Landesamt für Statistik wurden im Jahr 2023 unter den Jugendlichen im Alter von 14 bis unter 18 Jahren 417 Personen verurteilt, also über 12 % mehr als im Vorjahr.</p>
<p>Es zeigen sich zudem Hinweise darauf, dass Delikte durch Minderjährige – etwa Übergriffe in Heimen oder Wohngruppen – ansteigen: In einer Meldung heißt es, dass im Jahr 2022 in Einrichtungen der Jugendhilfe 26 Übergriffe durch Kinder/Jugendliche erfasst wurden, 2023 waren es 29, und 2024 „sage und schreibe 394“ besondere Vorfälle – wobei hier eine Doppelzählung nicht ausgeschlossen ist.</p>
<h3>Kindeswohlgefährdung kann Straffälligkeit erzeugen</h3>
<p>In der allgemeinen Kriminalstatistik für Thüringen – nicht ausschließlich Kinder/Jugendliche – wird ein Anstieg der Straftaten um 3,8 % im Jahr 2024 auf insgesamt ca. 156.100 Fälle registriert.</p>
<p>Bei den Fällen der Kindeswohlgefährdung – ein verwandtes Thema – stiegen die bestätigten Fälle auf rund 1.700 im Jahr 2024 (Anstieg von ca. 4 % gegenüber 2023). #</p>
<p>Damit lässt sich festhalten: Es gibt Hinweise auf verstärkte Delinquenz und Gefährdung bei Kindern und Jugendlichen in Thüringen – insbesondere im Bereich Jugendstrafverfahren und besondere Vorfälle in Betreuungseinrichtungen.</p>
<h3>Warum Kinder- und Jugendkriminalität steigt: Mehrere Faktoren spielen zusammen</h3>
<p>Familiäre Belastungen wie Vernachlässigung oder psychische Misshandlungen sind ein Risikofaktor. In Thüringen ging in über drei Viertel der Fälle von Kindeswohlgefährdung</p>
<p>die Gefährdung von den Eltern aus. In Heimen und betreuten Wohngruppen wurden in Thüringen vermehrt besondere Vorkommnisse gemeldet – von Übergriffen, Diebstahl bis hin zu Gewalttaten durch Kinder und Jugendliche.</p>
<p>Teilweise liegt ein Anstieg schlicht daran, dass neue Meldeverfahren oder digitale Systeme eingeführt wurden – z. B. die Meldung von besonderen Vorfällen in Einrichtungen stieg stark, womöglich auch durch parallele Meldesysteme.</p>
<h3>Personalknappheit bei Polizei und Jugendhilfe verschärft das Problem</h3>
<p>Jugendliche wachsen heute in einem Umfeld auf mit hoher Mediennutzung, stärkeren sozialen Vergleichen, weniger „klassischer“ Freizeitstruktur – solche Bedingungen können Risikoverhalten begünstigen. Wenn Personal in Jugendhilfeeinrichtungen oder Polizei knapp ist, kann das Risiko steigen, dass Risikofälle weniger früh erkannt oder begleitet werden. Die Statistik nennt etwa, dass beim Jugendstrafrecht ein Anstieg von Fällen verzeichnet wurde.</p>
<p>In Kombination bedeutet das: Es handelt sich nicht um einen einzelnen „Schuldigen“, sondern vielmehr um ein komplexes Geflecht von Faktoren – soziale, institutionelle, strukturelle.</p>
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		<title>Die Pleitewelle rollt: Thüringens Wirtschaft und Privathaushalte stehen vor Schuldenbergen und Insolvenzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Websupport]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 07:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Überregional]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im ohnehin schon strukturschwachen Thüringen wächst sich die Konjunkturkrise zu einem existenzbedrohenden Problem aus: Die Zahl der Insolvenzen ist im Vorjahresvergleich sprunghaft angestiegen und auch die Schulden häufen sich. Immer mehr Betriebe kämpfen ums Überleben. Dies geht aus einer aktuellen Analyse der Deutschen Presseagentur (dpa) hervor. Demnach sind steigende Betriebs- und Produktionskosten für die Krise. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im ohnehin schon strukturschwachen Thüringen wächst sich die Konjunkturkrise zu einem existenzbedrohenden Problem aus: Die Zahl der Insolvenzen ist im Vorjahresvergleich sprunghaft angestiegen und auch die Schulden häufen sich. Immer mehr Betriebe kämpfen ums Überleben. Dies geht aus einer aktuellen Analyse der Deutschen Presseagentur (dpa) hervor. Demnach sind steigende Betriebs- und Produktionskosten für die Krise.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deindustrialisierung nimmt in ganz Deutschland Fahrt auf – Mitteldeutscher Raum besonders betroffen</strong></p>
<p>Zwischen Januar und März 2025 stellten 96 Unternehmen in Thüringen Insolvenzantrag. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind das18 Fälle Besonders gebeutelt von der Krise sind Baufirmen, Kfz-Händler, ‑Werkstätten und Industriebetriebe. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, seien von den Insolvenzen rund 600 Arbeitsplätze betroffen. Zunehmende Kosten und Absatzprobleme auf den Exportmärkten setzen immer mehr Branchen massiv zu. Für Experten kommt diese Entwicklung nicht überraschend.</p>
<p>Es ist ein Phänomen, das im gesamten Bundesgebiet zu beobachten ist. Die Deindustrialisierung nimmt immer stärker an Tempo zu, weil Betriebe unter hohen Energiekosten leiden und nicht mehr konkurrenzfähig produzieren können. So ist nach weiteren Angaben des Statistischen Landesamts in Thüringen die Zahl der Firmenpleiten das vierte Jahr in Folge gestiegen. 2024 meldeten 264 in finanzielle Schieflage&nbsp;geratene Unternehmen Insolvenz an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Arbeitsmarkt in Thüringen massiv unter Druck – Verbraucherinsolvenzen steigen drastisch</strong></p>
<p>Der Krisenmodus der Wirtschaft hat auch direkte Auswirkungen auf Privathaushalte. Mit steigender Tendenz gehen Bürger in die Privatinsolvenz, weil sie durch Arbeitsplatzverluste ihre Kreditverbindlichkeiten nicht mehr bedienen können. Wie die dpa weiter mitteilt, belaufen sich die Gesamtschulden auf rund 127,5 Millionen Euro.</p>
<p>Davon entfallen durchschnittlich 51.000 Euro pro Fall auf Verbraucherinsolvenzen. Dies verdeutlicht, wie stark Haushalte in Thüringen unter hohen Lebenshaltungskosten und dem schwachen Arbeitsmarkt leiden. Die Forderungen der Gläubiger bei Verbraucherinsolvenzen waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als doppelt so hoch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wirtschaftsprognose: Düstere Aussichten für Thüringen</strong></p>
<p>Die seit einigen Jahren angespannte Lage am Thüringer Arbeitsmarkt wird durch eine steigende Arbeitslosenquote untermauert, die von 5,5 Prozent im Jahr 2018 auf 6,2 Prozent im Jahr 2024 anstieg.</p>
<p>Für das Jahr 2025 prognostiziert das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit eine weitere Verschlechterung der Lage. Die Arbeitslosenquote könnte um weitere 0,3 Prozentpunkte steigen und die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 0,6 Prozent sinken. Damit werde für Thüringen laut IAB die schwächste Aussicht unter den Bundesländern prognostiziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: pixabay</p>
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