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Stifts­berg Qued­lin­burg öff­net neu gestal­te­ten Rund­gang

Der Stifts­berg in Qued­lin­burg wird nach umfang­rei­cher Sanie­rung schritt­wei­se wie­der für die Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht. Mit der Eröff­nung eines neu gestal­te­ten Rund­gangs durch die Stifts­kir­che St. Ser­va­tii und den Dom­schatz beginnt ein neu­es Kapi­tel für einen der bedeu­tends­ten his­to­ri­schen Orte der Regi­on.

Nach mehr als sechs Jah­ren Bau­zeit und Inves­ti­tio­nen von über 30 Mil­lio­nen Euro prä­sen­tiert sich das Ensem­ble in neu­em Glanz. Neben der Sanie­rung der his­to­ri­schen Gebäu­de wur­den auch das Gar­ten­haus wie­der auf­ge­baut und die baro­cke Fas­sa­de der Schloss­an­la­ge neu gestal­tet. Zahl­rei­che För­der­mit­tel von EU, Bund, Land und wei­te­ren Insti­tu­tio­nen tru­gen zur Umset­zung bei.

Zen­trum von Geschich­te und Glau­ben neu erleb­bar

Im Fokus des ers­ten Eröff­nungs­schritts steht die roma­ni­sche Stifts­kir­che St. Ser­va­tii mit der Grab­le­ge von König Hein­rich I. und Köni­gin Mat­hil­de. Ein neu­es Aus­stel­lungs- und Ver­mitt­lungs­kon­zept macht dort das Zusam­men­spiel von Reli­gi­on, Macht und Erin­ne­rungs­kul­tur erleb­bar.

Auch der Dom­schatz wur­de neu prä­sen­tiert. Kunst­vol­le Reli­quia­re und mit­tel­al­ter­li­che Hand­schrif­ten geben Ein­bli­cke in die über 800-jäh­ri­ge Geschich­te des Frau­en­stifts. Die Neu­ge­stal­tung ver­eint Anfor­de­run­gen von Denk­mal­pfle­ge, Kon­ser­vie­rung und moder­ner Aus­stel­lungs­tech­nik.

Wei­te­re Öff­nun­gen im Jah­res­ver­lauf geplant

Wäh­rend Stifts­kir­che und Dom­schatz bereits zugäng­lich sind, folgt im Okto­ber 2026 die Eröff­nung des neu kon­zi­pier­ten Schloss­mu­se­ums. Dort soll die Geschich­te des Stifts und sei­ner prä­gen­den Per­sön­lich­kei­ten umfas­send dar­ge­stellt wer­den.

Zum Auf­takt der Öff­nung haben Besu­che­rin­nen und Besu­cher zudem die Mög­lich­keit, die neue Dau­er­aus­stel­lung im Rah­men eines beson­de­ren Akti­ons­ta­ges ken­nen­zu­ler­nen. Füh­run­gen, Mit­ma­ch­an­ge­bo­te und eine Abend­an­dacht run­den das Pro­gramm ab.

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