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Stadt­rund­gang in Gos­lar erin­nert an NS-Zeit und Befrei­ung der Stadt

Der Ver­ein Spu­ren­su­che Harz­re­gi­on lädt am Sonn­tag, 12. April 2026, zu einem Stadt­rund­gang über die NS-Geschich­te Gos­lars ein. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 14 Uhr. Treff­punkt ist der Park­platz an der Haupt­post in der Klub­gar­ten­stra­ße 10 in Gos­lar.

Der Rund­gang steht unter dem Titel Befrei­ung und Erin­ne­rung und knüpft an die Befrei­ung Gos­lars am 10. April 1945 an. Nach Anga­ben des Ver­an­stal­ters soll dabei ein wich­ti­ges Kapi­tel der Stadt­ge­schich­te näher betrach­tet wer­den. Im Mit­tel­punkt steht die Fra­ge, wie sich die Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus in Gos­lar nie­der­schlug und wel­che Spu­ren bis heu­te sicht­bar oder erin­ner­bar geblie­ben sind.

The­ma­tisch rich­tet sich der Blick auf Gos­lar als soge­nann­te Reichs­bau­ern­stadt im Natio­nal­so­zia­lis­mus. Der Rund­gang will die loka­len Aus­prä­gun­gen von Ideo­lo­gie und Aus­gren­zung in den Fokus rücken. Dabei geht es auch um die Per­spek­ti­ven von Tätern und Opfern die­ser Zeit. Ziel ist es, his­to­ri­sche Ent­wick­lun­gen im Stadt­raum nach­zu­zeich­nen und die Erin­ne­rung an die Ereig­nis­se in einen loka­len Zusam­men­hang zu stel­len.

Mit dem Ange­bot greift der Ver­ein ein geschicht­li­ches The­ma auf, das eng mit dem Kriegs­en­de und der Erin­ne­rungs­kul­tur in Gos­lar ver­bun­den ist. Der Stadt­rund­gang will dazu ein­la­den, sich mit der Rol­le der Stadt in der NS-Zeit aus­ein­an­der­zu­set­zen und Orte der Geschich­te im heu­ti­gen Stadt­bild neu ein­zu­ord­nen.

Ver­an­stal­ter ist der Ver­ein Spu­ren­su­che Harz­re­gi­on. Wei­te­re Anga­ben zu einer Anmel­dung oder Teil­nah­me­ge­bühr gehen aus der vor­lie­gen­den Ankün­di­gung nicht her­vor.

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