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Stadt­rund­gang durch Gos­lar ver­bin­det Geschich­te und Sprach­er­werb

Ein Stadt­rund­gang durch die Gos­la­rer Alt­stadt hat rund 20 Men­schen mit Zuwan­de­rungs­ge­schich­te die Mög­lich­keit gege­ben, die his­to­ri­sche Sei­te ihrer neu­en Hei­mat ken­nen­zu­ler­nen und zugleich ihre Deutsch­kennt­nis­se zu ver­tie­fen.

Die Akti­on ent­stand aus der Zusam­men­ar­beit von Sprach­kur­sen unter der Lei­tung von Rana Saleh und Kath­rin Eck­art mit dem monat­li­chen Lese­Treff. Die­ser geht auf eine Initia­ti­ve des Migran­ten­El­tern­Netz­wer­kes im Land­kreis Gos­lar zurück.

Wei­ter­ent­wi­ckelt wur­de das Kon­zept gemein­sam mit Daja­na Zeid­ler, Koor­di­na­to­rin für Bil­dung und Inte­gra­ti­on beim Land­kreis Gos­lar. Sie ist auch für das Migran­ten­El­tern­Netz­werk ver­ant­wort­lich und brach­te die Idee für den gemein­sa­men Stadt­rund­gang ein.

Sehens­wür­dig­kei­ten selbst vor­ge­stellt

Die Rou­te führ­te vom Zwin­ger über die Wall­an­la­gen und die Kai­ser­pfalz bis zum Gro­ßen Hei­li­gen Kreuz, zur Markt­kir­che und wei­ter zum Markt­platz mit Kai­ser­worth, Markt­brun­nen und Glo­cken­spiel.

Um die his­to­ri­schen Orte für alle erleb­bar zu machen, hat­ten die Teil­neh­men­den jeweils kur­ze Impuls­vor­trä­ge vor­be­rei­tet. Dar­in stell­ten sie die Sehens­wür­dig­kei­ten vor und erläu­ter­ten deren geschicht­li­chen Hin­ter­grund.

So setz­ten sie sich nicht nur mit der Geschich­te Gos­lars aus­ein­an­der, son­dern übten zugleich Spra­che, frei­es Spre­chen und Prä­sen­ta­ti­on. Nach Ein­schät­zung von Daja­na Zeid­ler bot der Rund­gang einen geschütz­ten Rah­men, in dem die Teil­neh­men­den ihre Fähig­kei­ten aus­pro­bie­ren konn­ten, ohne Angst vor Feh­lern zu haben.

Die Koope­ra­ti­on zwi­schen Lese­Treff und Sprach­kur­sen soll künf­tig fort­ge­setzt wer­den. Geplant sind wei­te­re Ange­bo­te, die Sprach­för­de­rung, Begeg­nung und das Ken­nen­ler­nen der Regi­on ver­bin­den.

Foto: Land­kreis Gos­lar

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