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Stadt­rat beschließt WLAN-Aus­bau und neue Treff­punk­te für Jugend­li­che

Der Stadt­rat hat zen­tra­le Vor­ha­ben zur Stär­kung der Jugend­be­tei­li­gung und zur Moder­ni­sie­rung der Stadt beschlos­sen. In der Sit­zung am 17. März 2026 wur­den ers­te Anträ­ge des Jugend­ra­tes ein­stim­mig ange­nom­men. Im Mit­tel­punkt ste­hen der Aus­bau des öffent­li­chen WLANs sowie die Ein­rich­tung soge­nann­ter Solar-Treff­punk­te.

Die Beschlüs­se basie­ren auf einer umfas­sen­den Befra­gung jun­ger Men­schen vor Ort. Dabei wur­de deut­lich, dass vor allem eine bes­se­re digi­ta­le Infra­struk­tur und attrak­ti­ve Auf­ent­halts­or­te ent­schei­dend dafür sind, ob Jugend­li­che lang­fris­tig in der Stadt blei­ben möch­ten.

Moder­ne Treff­punk­te mit Kli­ma­funk­ti­on

Ein zen­tra­les Ele­ment sind die geplan­ten Solar-Treff­punk­te. Die­se sol­len nicht nur als Sitz­ge­le­gen­hei­ten die­nen, son­dern auch einen Bei­trag zum Kli­ma­schutz leis­ten. Aus­ge­stat­tet mit Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen erzeu­gen sie eigen­stän­dig Ener­gie für Beleuch­tung und erhö­hen zugleich die Auf­ent­halts­qua­li­tät im öffent­li­chen Raum.

Die Kon­struk­tio­nen grei­fen Anfor­de­run­gen aus dem kom­mu­na­len Kli­ma­schutz­kon­zept auf und ver­bin­den Nach­hal­tig­keit mit prak­ti­schen Vor­tei­len. Durch den aut­ar­ken Betrieb ent­ste­hen kei­ne lau­fen­den Ener­gie­kos­ten für die Stadt.

Aus­bau des öffent­li­chen WLANs

Par­al­lel dazu wird das öffent­li­che WLAN wei­ter aus­ge­baut. Bereits über das EU-För­der­pro­gramm WiFi4EU ein­ge­rich­te­te Hot­spots sol­len ergänzt wer­den. Ziel ist es, den Zugang zum Inter­net flä­chen­de­ckend und kos­ten­frei zu ermög­li­chen.

Der Aus­bau wird auch als Bei­trag zur sozia­len Gerech­tig­keit ver­stan­den. Digi­ta­le Teil­ha­be soll unab­hän­gig von finan­zi­el­len Vor­aus­set­zun­gen gewähr­leis­tet wer­den.

Signal für Jugend­be­tei­li­gung

Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Jugend­rat, Ver­wal­tung und Poli­tik wur­de im Zuge der Beschlüs­se aus­drück­lich posi­tiv her­vor­ge­ho­ben. Die Pro­jek­te gel­ten als Bei­spiel für funk­tio­nie­ren­de Betei­li­gung jun­ger Men­schen an kom­mu­na­len Ent­schei­dun­gen.

Mit der Umset­zung beginnt nun die nächs­te Pha­se: In den kom­men­den Wochen sol­len kon­kre­te Stand­or­te für die neu­en Treff­punk­te und WLAN-Zugän­ge fest­ge­legt wer­den.

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