Die Stadtforst Goslar hat den Windeweg im Revier Rammelsberg nach umfangreichen Bauarbeiten grundhaft saniert. Hintergrund war die starke Belastung des Weges durch die Borkenkäferkalamität und den damit verbundenen Holzabtransport. Mit der Maßnahme will die Stadt die Erschließung und Bewirtschaftung der Waldflächen langfristig sichern, besonders mit Blick auf Neuaufforstung und Wiederbewaldung.
Zugleich soll der Ausbau die Sicherheit im Stadtwald verbessern. Nach Angaben der Stadt sind gut ausgebaute Wege wichtig, damit Rettungskräfte verletzte Waldbesucher schnell erreichen können und Feuerwehr sowie Rettungsdienste bei möglichen Waldbränden zügig Zugang erhalten. Von der Sanierung profitieren auch die Rettungspunkte an der Waldschrathütte und am Auerhahnplatz, die nun besser erreichbar sind.
Die Bauarbeiten wurden im vergangenen Jahr von Mai bis Dezember in zwei Abschnitten auf einer Länge von knapp fünfeinhalb Kilometern umgesetzt. Dabei erhielt der Windeweg eine neue Tragschicht und eine wassergebundene Deckschicht. Außerdem wurde die Wasserführung entlang des Weges verbessert, um die Haltbarkeit der Sanierung zu erhöhen. Für die Festigung der Deckschicht blieb der Weg bis Mitte März noch für den forstinternen Fahrzeugverkehr gesperrt. Seit Anfang April ist er wieder vollständig freigegeben.
Nach Angaben der Stadt beliefen sich die Gesamtkosten auf knapp 300.000 Euro. Das Land Niedersachsen unterstützt das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 42 Prozent. Die offizielle Abnahme der Baumaßnahme erfolgte bereits Mitte März. Eröffnet wurde der sanierte Weg nun durch Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner gemeinsam mit Ratsmitgliedern, Verwaltungsmitarbeitenden und Projektbeteiligten.
Foto: Stadt Goslar



























