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Stadt Gos­lar ehrt LEA mit dem „Gol­de­nen Ton“ für ihre künst­le­ri­sche Viel­falt

Goslar/Hahnenklee. Die Sin­ger-Song­wri­te­rin LEA ist Trä­ge­rin des „Gol­de­nen Tons“ 2026, des Musik­prei­ses der Stadt Gos­lar. Die Bekannt­ga­be erfolg­te im Rah­men des Neu­jahrs­emp­fangs durch Ober­bür­ger­meis­te­rin Urte Schwerdt­ner. Ter­min und Aus­ge­stal­tung der Preis­ver­lei­hung ste­hen noch aus.

Lob für künst­le­ri­sche Tie­fe und Hal­tung

Mit LEA zeich­ne die Stadt eine Künst­le­rin aus, „die für eine moder­ne, deutsch­spra­chi­ge Pop­mu­sik steht, die lei­se Töne mit gro­ßer emo­tio­na­ler Tie­fe ver­bin­det“, so Schwerdt­ner. In ihren Lie­dern gehe es um Nähe, Ver­letz­lich­keit und Zuver­sicht – redu­ziert in der Spra­che, ein­dring­lich in der Wir­kung. Jury-Mit­glied Peter Pla­te wür­dig­te LEAs Stim­me als warm und erzäh­lend: „Sanft­heit ist bei ihr auch Stär­ke.“

Musi­ka­li­scher Wer­de­gang und Wir­kung

LEA, bür­ger­lich Lea-Marie Becker, wur­de 1992 in Kas­sel gebo­ren und lebt heu­te in Ber­lin. Sie gehört seit Jah­ren zu den erfolg­reichs­ten deut­schen Pop­mu­si­ke­rin­nen. Ihre Alben erreich­ten hohe Chart­plat­zie­run­gen, vie­le Songs wur­den mit Gold und Pla­tin aus­ge­zeich­net. Neben ihrer Solo­kar­rie­re ist sie auch für zahl­rei­che gen­re­über­grei­fen­de Koope­ra­tio­nen bekannt.

Neu­aus­rich­tung des Musik­prei­ses

Der Gos­la­rer Musik­preis zählt zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten in Deutsch­land und wur­de seit 1955 ver­lie­hen – zunächst als Paul-Lin­cke-Ring, seit 2025 unter dem neu­en Titel „Der Gol­de­ne Ton“. Die Umbe­nen­nung erfolg­te im Rah­men eines bewuss­ten, ver­ant­wor­tungs­vol­len Pro­zes­ses. LEA ist nach Sven Rege­ner die zwei­te Preis­trä­ge­rin unter dem neu­en Namen. Frü­he­re Preis­trä­ger waren u. a. Udo Lin­den­berg, Peter Maf­fay, Die Fan­tas­ti­schen Vier, Clue­so und Ina Mül­ler.

Foto: Cal­vin Mül­ler

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