Sin­fo­nie­kon­zer­te in Hal­ber­stadt und Qued­lin­burg wür­di­gen Hans Auen­mül­ler

Die Har­zer Sin­fo­ni­ker wid­men ihr zwei­tes Sin­fo­nie­kon­zert der Spiel­zeit dem 100. Geburts­tag des Kom­po­nis­ten und lang­jäh­ri­gen Hal­ber­städ­ter Musik­di­rek­tors Hans Auen­mül­ler. Am Frei­tag, 13. Novem­ber 2026, erklingt das fest­li­che Pro­gramm um 19.30 Uhr im Gro­ßen Haus Hal­ber­stadt. Einen Tag spä­ter, am Sams­tag, 14. Novem­ber, folgt um 19.30 Uhr eine wei­te­re Auf­füh­rung im Gro­ßen Haus Qued­lin­burg. Dort wer­den im Rah­men des Kon­zerts zusätz­lich die Thea­ter­prei­se 2026 ver­lie­hen.

Unter der musi­ka­li­schen Lei­tung von Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor Johan­nes Rie­ger prä­sen­tie­ren die Har­zer Sin­fo­ni­ker Wer­ke von Franz Schu­bert, Hans Auen­mül­ler und Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy. Als Solis­tin ist die Brat­schis­tin Chris­ti­na Biwank zu erle­ben.

Musi­ka­li­sche Ehrung zum 100. Geburts­tag von Hans Auen­mül­ler

Im Mit­tel­punkt des Kon­zerts steht das Werk von Hans Auen­mül­ler, der von 1926 bis 1991 leb­te und über vie­le Jah­re als Musik­di­rek­tor am Hal­ber­städ­ter Thea­ter tätig war. Anläss­lich sei­nes 100. Geburts­tags füh­ren die Har­zer Sin­fo­ni­ker sein Kon­zert für Vio­la und Orches­ter auf.

Den Solo­part über­nimmt Chris­ti­na Biwank, Solo­brat­schis­tin der Dresd­ner Phil­har­mo­nie. Die Musi­ke­rin ist sowohl als Orches­ter­mu­si­ke­rin als auch solis­tisch und kam­mer­mu­si­ka­lisch inter­na­tio­nal tätig. Dar­über hin­aus hat sie einen Lehr­auf­trag an der Hoch­schu­le für Musik Carl Maria von Weber in Dres­den.

Mit dem Harzthea­ter ist Biwank bereits musi­ka­lisch ver­bun­den. Gemein­sam mit Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor Johan­nes Rie­ger inter­pre­tier­te sie dort in der Ver­gan­gen­heit Béla Bar­tóks Brat­schen­kon­zert. Erst am 1. Novem­ber war sie zudem bei der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Stun­de der Musik“ im Hal­ber­städ­ter Rat­haus­saal mit einem Streich­quar­tett von Hans Auen­mül­ler zu hören.

Eine beglei­ten­de Aus­stel­lung im Foy­er des Hal­ber­städ­ter Thea­ters erin­nert an das Leben und Schaf­fen des Kom­po­nis­ten und gibt Ein­bli­cke in sein musi­ka­li­sches Werk.

Schu­bert und Men­dels­sohn ergän­zen das Kon­zert­pro­gramm

Eröff­net wird das Sin­fo­nie­kon­zert mit der Ouver­tü­re zu Franz Schu­berts musi­ka­li­schem Büh­nen­werk „Die Zau­ber­har­fe“, die auch unter dem Namen „Rosa­mun­de“ bekannt ist. Das Werk ver­bin­det musi­ka­li­sche Ein­flüs­se, die unter ande­rem an Ros­si­ni und Mozart erin­nern.

Nach dem Brat­schen­kon­zert von Hans Auen­mül­ler bil­det Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dys Sin­fo­nie Nr. 5 in d‑Moll, op. 107, den Abschluss des Pro­gramms. Die soge­nann­te „Refor­ma­ti­ons-Sin­fo­nie“ zählt zu den bekann­ten Orches­ter­wer­ken des Kom­po­nis­ten.

Thea­ter­prei­se wer­den in Qued­lin­burg ver­lie­hen

Ein wei­te­rer Höhe­punkt erwar­tet die Besu­cher am Sams­tag, 14. Novem­ber, in Qued­lin­burg. Wäh­rend des Sin­fo­nie­kon­zerts wer­den die Thea­ter­prei­se des För­der­ver­eins ver­lie­hen.

Mit den Aus­zeich­nun­gen wer­den beson­de­re künst­le­ri­sche Leis­tun­gen am Harzthea­ter gewür­digt. Wel­che Thea­ter­pro­duk­ti­on und wel­che Solo­künst­ler in die­sem Jahr aus­ge­zeich­net wer­den, bleibt bis zur Preis­ver­lei­hung geheim.

Das Kon­zert wird vom Thea­ter­för­der­ver­ein Hal­ber­stadt unter­stützt.

Kar­ten für bei­de Kon­zert­ter­mi­ne erhält­lich

Das zwei­te Sin­fo­nie­kon­zert der Har­zer Sin­fo­ni­ker fin­det am Frei­tag, 13. Novem­ber 2026, um 19.30 Uhr im Gro­ßen Haus Hal­ber­stadt und am Sams­tag, 14. Novem­ber 2026, eben­falls um 19.30 Uhr im Gro­ßen Haus Qued­lin­burg statt.

Ein­tritts­kar­ten sind an den Thea­ter­kas­sen in Hal­ber­stadt unter Tele­fon 03941 696565 und in Qued­lin­burg unter Tele­fon 03946 962222 sowie an den bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len erhält­lich.

Foto: David Nug­lisch (Chris­ti­na Biwank)

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