Simon Burger ist am vergangenen Sonntag in Bartolfelde als Pastor für Barbis, Osterhagen und Bartolfelde eingeführt worden. Damit endet für die Gemeinden die Zeit der Vakanz, zugleich beginnt ein neuer Abschnitt im kirchlichen Leben vor Ort.
In seiner Ansprache zog Burger einen Vergleich zum Halbmarathon, den er kürzlich gelaufen war. Es gebe dabei unweigerlich Momente, in denen die eigene Kraft nachlasse. Dann seien es auch andere Menschen, die zum Durchhalten beitrügen: Mitlaufende, Helferinnen und Helfer sowie jene, die am Rand ermutigen.
Dieses Bild übertrug Burger auf seine neue Aufgabe. Er komme nicht als starker Pastor, der alles allein löse, sondern als jemand, der auf lange Distanz mit den Menschen mitlaufe. Gott wirke nicht nur durch die Starken, sondern durch jeden, machte er deutlich.
Seit Jahren im Südharz verwurzelt
Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng führte Burger offiziell in sein neues Amt ein. Sie erinnerte daran, dass der neue Pastor vielen bereits gut bekannt sei. Seit elf Jahren ist Simon Burger im Südharz tätig, zunächst in Steina. In den vergangenen Jahren wurde er vor allem als Jugendpastor wahrgenommen.
Besonders verbunden ist sein Name mit der Jugendkirche Paulus. Burger hat sie mit aufgebaut und dazu beigetragen, dass sie weit über die Grenzen des Kirchenkreises hinaus bekannt wurde. Nun sei es an der Zeit, die Jugendlichen selbstständig weiterlaufen zu lassen, sagte er sinngemäß. Mit Erzieher Marius Bergmann bleibe die Jugendkirche zugleich in vertrauten Händen.
Gemeinde lebt vom Miteinander
Auch Schimmelpfeng betonte, dass kirchliches Leben nur gemeinsam gelingen könne. Gemeinde brauche ihre Mitglieder und werde von Menschen vor Ort gestaltet. Zur Einführung rief sie die Kinder nach vorne, damit sie aus nächster Nähe erleben konnten, wie ein Segen gesprochen wird.
Nach dem Gottesdienst lud der neue Pastor seine Gemeinde zu einem Beisammensein im Freien ein. Dort gab es Grußworte, Kaffee und Kuchen sowie viele persönliche Gespräche. So wurde das zuvor beschriebene Miteinander direkt erlebbar.































