Mit „Macbeth“ bringt das Ensemble TanzHarz eine der bekanntesten Tragödien William Shakespeares als Tanztheater auf die Bühne. Die Aufführung ist am Samstag, 28. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Großen Haus in Halberstadt zu sehen.
Die Inszenierung von Chefchoreograf Tarek Assam erzählt die Geschichte des Feldherrn, der nach einer Prophezeiung den König ermordet, um selbst den Thron zu besteigen. Machtgier, Verblendung und Gewalt treiben die Handlung voran und reißen immer mehr Figuren in den Abgrund.
Zwischen Leben und Totenwelt
In Assams Deutung endet der Tod nicht mit dem letzten Atemzug. Er markiert den Übergang in eine andere Welt. Wer diese Schwelle überschreitet, bleibt präsent, kann jedoch nicht zurückkehren. Eine besondere Rolle nehmen die drei Hexen ein, die zwischen den Welten wandeln.
Ausstatterin Annett Hunger greift für Masken und Kostüme Motive des mexikanischen Día de los Muertos auf. Farbenfrohe Masken treffen auf rot-schwarz karierte Stoffe mit schottischen und britischen Anklängen. Im Verlauf der Handlung werden zunehmend Skelettmuster sichtbar, die den Übergang in die Totenwelt symbolisieren. Ein großer roter Vorhang prägt das Bühnenbild und gibt nach und nach den Blick auf eine Treppe frei, die als Sinnbild für den Weg in die andere Welt dient.
Live-Musik auf der Bühne
Für die musikalische Gestaltung sorgt das Johannes Wasikowski Jazz Quartett aus Leipzig. Mit Saxophon, Kontrabass, Keyboards, Schlagzeug und Percussion entsteht eine vielschichtige Klanglandschaft, die das Bühnengeschehen rhythmisch begleitet und jede Figur mit einer eigenen musikalischen Stimmung versieht.
Bereits um 19 Uhr lädt Tarek Assam zu einer Stückeinführung im Zuschauerraum ein. Dort gibt er Einblicke in die Hintergründe der Choreografie, das Bühnenbild, die Kostüme und die Zusammenarbeit mit der Live-Band.
Tickets sind an den Theaterkassen in Halberstadt und Quedlinburg, an bekannten Vorverkaufsstellen sowie online erhältlich.
Foto: Rolf K. Wegst




























