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SEK-Ein­satz in Bad Lau­ter­berg: Psy­chisch auf­fäl­li­ger Mann droh­te mit Explo­si­on

Ein grö­ße­rer Poli­zei­ein­satz hat am Vor­mit­tag des 03.01.2026 die Innen­stadt von Bad Lau­ter­berg in Atem gehal­ten. Ein psy­chisch auf­fäl­li­ger Mann hat­te damit gedroht, sich in sei­nem Wohn­haus mit Gasen in die Luft zu spren­gen. Aus Sicher­heits­grün­den rück­ten Spe­zi­al­ein­satz­kräf­te (SEK) an, Anwoh­ner wur­den zeit­wei­se eva­ku­iert.

Nach Anga­ben der Poli­zei ging am Vor­mit­tag ein Hin­weis ein, wonach sich der Mann in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus ver­schanzt habe und eine aku­te Gefahr für sich und ande­re bestehe. Ein­satz­kräf­te sperr­ten das betrof­fe­ne Wohn­ge­biet groß­räu­mig ab. Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst stan­den in Bereit­schaft, um im Ernst­fall schnell reagie­ren zu kön­nen.

„Auf­grund der unkla­ren Lage und der mög­li­chen Explo­si­ons­ge­fahr haben wir uns ent­schie­den, Spe­zi­al­kräf­te hin­zu­zu­zie­hen“, teil­te ein Poli­zei­spre­cher mit. Ziel des Ein­sat­zes sei es gewe­sen, die Situa­ti­on zu dees­ka­lie­ren und eine Gefähr­dung der Bevöl­ke­rung aus­zu­schlie­ßen. Ver­hand­lun­gen mit dem Mann dau­er­ten meh­re­re Stun­den an.

Am Nach­mit­tag gelang es den Ein­satz­kräf­ten schließ­lich, den Mann über­wäl­ti­gen zu las­sen und aus dem Haus zu brin­gen. Ver­letzt wur­de nach aktu­el­lem Stand nie­mand. Das Gebäu­de wur­de anschlie­ßend von Fach­kräf­ten über­prüft, bevor die Sper­run­gen schritt­wei­se auf­ge­ho­ben wur­den.

Der Mann wur­de in eine psych­ia­tri­sche Ein­rich­tung gebracht. Zu den Hin­ter­grün­den der Tat und dem genau­en Zustand des Betrof­fe­nen mach­ten die Behör­den aus ermitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den zunächst kei­ne wei­te­ren Anga­ben.

Bür­ger­meis­ter Rolf Lan­ge (CDU) dank­te den Ein­satz­kräf­ten für ihr umsich­ti­ges Vor­ge­hen: „Die Sicher­heit der Anwoh­ner hat­te obers­te Prio­ri­tät. Wir sind erleich­tert, dass der Ein­satz ohne Ver­letz­te been­det wer­den konn­te.“

Die Poli­zei kün­dig­te an, den Vor­fall wei­ter auf­zu­ar­bei­ten. Für die betrof­fe­nen Anwoh­ner wur­de eine Anlauf­stel­le ein­ge­rich­tet, um Fra­gen zu klä­ren und Unter­stüt­zung anzu­bie­ten.

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