Sebas­ti­an Fried­rich spricht im Bünd­hei­mer Schloss über die Neue Rech­te

Mit der Ent­wick­lung, den Netz­wer­ken und den poli­ti­schen Stra­te­gien der Neu­en Rech­ten beschäf­tigt sich ein Vor­trag am Mitt­woch, 9. Sep­tem­ber 2026, im Bünd­hei­mer Schloss in Bad Harz­burg. Beginn ist um 18 Uhr. Refe­rent ist der Jour­na­list, Autor und Sozi­al­wis­sen­schaft­ler Sebas­ti­an Fried­rich.

Unter dem Titel „Was ist und was will die Neue Rech­te?“ zeich­net Fried­rich die Geschich­te die­ser poli­ti­schen Strö­mung seit 1945 nach. Dabei geht es um ihre welt­an­schau­li­chen Grund­la­gen, ihre Stra­te­gien und Netz­wer­ke sowie um ihren Ein­fluss auf poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Debat­ten.

The­ma­ti­siert wer­den soll auch, wie sich Akteu­re der Neu­en Rech­ten vom klas­si­schen Rechts­extre­mis­mus abzu­gren­zen ver­su­chen und wel­che inhalt­li­chen sowie per­so­nel­len Kon­ti­nui­tä­ten den­noch bestehen. Zudem rich­tet sich der Blick auf aktu­el­le Ent­wick­lun­gen und mög­li­che inne­re Wider­sprü­che der Strö­mung.

Jour­na­list beschäf­tigt sich seit Jah­ren mit poli­ti­scher Rech­ter

Sebas­ti­an Fried­rich arbei­tet als frei­er Jour­na­list und befasst sich seit vie­len Jah­ren mit der Neu­en Rech­ten und der Ent­wick­lung der poli­ti­schen Rech­ten in Deutsch­land. Er rea­li­siert unter ande­rem Recher­chen und Bei­trä­ge für das ARD-Poli­tik­ma­ga­zin Pan­ora­ma.

Für sei­ne jour­na­lis­ti­sche Arbeit wur­de er mehr­fach aus­ge­zeich­net. Gemein­sam mit dem Jour­na­lis­ten Nils Schnie­der­jann betreibt er außer­dem das Medi­en­pro­jekt Über Rechts. Bei­de ver­ant­wor­ten zudem die vier­tei­li­ge Deutsch­land­ra­dio-Fea­ture- und Pod­cast-Rei­he „Deut­sches Den­ken – Rech­te Intel­lek­tu­el­le der Bun­des­re­pu­blik“.

Meh­re­re Bünd­nis­se orga­ni­sie­ren die Ver­an­stal­tung

Ver­an­stal­tet wird der Abend vom Ver­ein Spu­ren­su­che Harz­re­gi­on, dem Gos­la­rer Bünd­nis gegen Rechts­extre­mis­mus und dem Bad Harz­bur­ger Bünd­nis gegen Rechts­extre­mis­mus.

Die Ver­an­stal­tung wird im Rah­men des Bun­des­pro­gramms „Demo­kra­tie leben!“ und der Part­ner­schaft für Demo­kra­tie im Land­kreis Gos­lar geför­dert.

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