Anzeige

Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall in See­sen – Unfall­ver­ur­sa­cher flüch­tet

See­sen (red). Ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall ereig­ne­te sich am 21. Febru­ar gegen 21:45 Uhr auf der Bis­marck­stra­ße in See­sen. Ein bis­lang unbe­kann­ter Fah­rer eines Renault-Pkw war inner­orts in Rich­tung Herr­hau­sen unter­wegs, als er aus noch unge­klär­ter Ursa­che in einer Kur­ve nahe der Berg­stra­ße auf die Gegen­fahr­bahn geriet. Dort kol­li­dier­te er fron­tal mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Sko­da, der von einer 61-jäh­ri­gen See­se­ne­rin gesteu­ert wur­de. Die Frau erlitt schwe­re Ver­let­zun­gen.

Der Fah­rer des Renaults ent­fern­te sich zu Fuß uner­laubt vom Unfall­ort. Auf­grund der zunächst als lebens­be­droh­lich ein­ge­schätz­ten Ver­let­zun­gen der 61-Jäh­ri­gen wur­de neben der poli­zei­li­chen Unfall­auf­nah­me auch ein Gut­ach­ter zur Unter­su­chung der Unfall­ur­sa­che hin­zu­ge­zo­gen. Die Unfall­stel­le wur­de mit­tels Pho­t­os­can­ver­fah­ren ver­mes­sen und doku­men­tiert.

Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me ent­deck­te die Poli­zei zwei wei­te­re beschä­dig­te Fahr­zeu­ge, die am Fahr­bahn­rand geparkt waren. Wäh­rend die bei­den unfall­be­tei­lig­ten Fahr­zeu­ge Total­scha­den erlit­ten und abge­schleppt wer­den muss­ten, wur­den die gepark­ten Pkw nur leicht beschä­digt. Der Gesamt­scha­den wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Noch wäh­rend der poli­zei­li­chen Maß­nah­men mel­de­te sich ein mög­li­cher Unfall­ver­ur­sa­cher über den Not­ruf und räum­te sei­ne Betei­li­gung ein. Eine Strei­fe aus Gos­lar stell­te dar­auf­hin in einer Woh­nung zwei Män­ner im Alter von 36 und 32 Jah­ren fest, die bei­de ver­däch­tigt wer­den, das Unfall­fahr­zeug geführt zu haben. Bei bei­den Män­nern wur­de Alko­hol­ge­ruch fest­ge­stellt, sodass Blut­pro­ben ange­ord­net und die Füh­rer­schei­ne sicher­ge­stellt wur­den. Meh­re­re Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­den ein­ge­lei­tet.

Die Bis­marck­stra­ße muss­te für die Unfall­auf­nah­me kurz­zei­tig voll gesperrt wer­den. Neben der Poli­zei See­sen waren auch die frei­wil­li­ge Feu­er­wehr See­sen, Ret­tungs­kräf­te sowie ein Unfall­gut­ach­ter im Ein­satz.

Anzeige

Anzeige