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Schwe­rer Unfall in Pull­man City im Harz: Jun­ge bei Sturz von Seil­rut­sche schwer ver­letzt

Ein 11-jähriger Junge ist in der Westernstadt Pullman City im Harz am Wochenende schwer verletzt worden
Ein 11-jähriger Junge ist in der Westernstadt Pullman City im Harz am Wochenende schwer verletzt worden

Ein schwe­rer Unfall hat am Pfingst­wo­chen­en­de die Besu­cher der Wes­tern­stadt Pull­man City im Harz erschüt­tert. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen wur­de ein 11-jäh­ri­ger Jun­ge bei einem Zwi­schen­fall an einer Seil­rut­schen- bezie­hungs­wei­se Zipli­ne-Anla­ge schwer ver­letzt. Der Vor­fall lös­te einen grö­ße­ren Ret­tungs­ein­satz aus und beschäf­tigt inzwi­schen auch die Ermitt­lungs­be­hör­den.

Unfall an Seil­rut­sche auf Frei­zeit­ge­län­de

Der Unfall ereig­ne­te sich auf dem Gelän­de der belieb­ten Frei­zeit- und Erleb­nis­an­la­ge, die ins­be­son­de­re an Fei­er­ta­gen zahl­rei­che Besu­cher anzieht. Nach ers­ten Berich­ten nutz­te der Jun­ge eine Seil­rut­sche, als es zu dem fol­gen­schwe­ren Zwi­schen­fall kam.

Aus bis­lang nicht abschlie­ßend geklär­ten Grün­den stürz­te der 11-Jäh­ri­ge oder ver­lor den Halt im Bereich der Anla­ge. Die genau­en Abläu­fe unmit­tel­bar vor dem Unfall sind der­zeit Gegen­stand inten­si­ver Unter­su­chun­gen.

Jun­ge erlei­det schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen

Bei dem Sturz erlitt das Kind schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen. Augen­zeu­gen und Ein­satz­kräf­te muss­ten sich auf eine dra­ma­ti­sche Situa­ti­on ein­stel­len. Auf­grund der Schwe­re der Ver­let­zun­gen wur­de umge­hend medi­zi­ni­sche Hil­fe ange­for­dert.

Ret­tungs­kräf­te ver­sorg­ten den Jun­gen zunächst vor Ort, bevor ent­schie­den wur­de, ihn mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus zu trans­por­tie­ren. Dort wur­de er wei­ter medi­zi­nisch behan­delt.

Poli­zei ermit­telt zu Ursa­che des Vor­falls

Die Poli­zei hat inzwi­schen Ermitt­lun­gen zu dem Vor­fall auf­ge­nom­men. Im Mit­tel­punkt steht die Fra­ge, wie es zu dem Unfall kom­men konn­te. Unter­sucht wird unter ande­rem, ob ein tech­ni­scher Defekt an der Seil­rut­schen­an­la­ge vor­lag, ob es zu einem Ver­sa­gen von Sicher­heits­vor­rich­tun­gen gekom­men sein könn­te oder ob ande­re Umstän­de den Sturz ver­ur­sacht haben.

Exper­ten und Ermitt­ler dürf­ten dabei sowohl die tech­ni­sche Aus­stat­tung der Anla­ge als auch deren War­tung, Sicher­heits­stan­dards und den kon­kre­ten Ablauf des Gesche­hens genau prü­fen.

Straf­ver­fah­ren wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung

Nach aktu­el­len Infor­ma­tio­nen wird in die­sem Zusam­men­hang auch ein Straf­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts der fahr­läs­si­gen Kör­per­ver­let­zung geführt. Ein sol­ches Ver­fah­ren ist bei schwe­ren Unfäl­len die­ser Art nicht unge­wöhn­lich und dient dazu, mög­li­che Ver­ant­wort­lich­kei­ten umfas­send zu klä­ren.

Zum jet­zi­gen Zeit­punkt lie­gen jedoch noch kei­ne abschlie­ßen­den Ergeb­nis­se der Ermitt­lun­gen vor.

Fra­gen zur Sicher­heit von Frei­zeit­at­trak­tio­nen

Der Unfall wirft erneut Fra­gen zur Sicher­heit von Frei­zeit- und Erleb­nis­an­la­gen auf, ins­be­son­de­re bei Attrak­tio­nen, die mit Höhe, Geschwin­dig­keit oder beson­de­rer Aus­rüs­tung ver­bun­den sind. Gleich­zei­tig beto­nen Ermitt­ler regel­mä­ßig, dass vor einer Bewer­tung des Gesche­hens zunächst alle Fak­ten sorg­fäl­tig geprüft wer­den müs­sen.

Wäh­rend die Unter­su­chun­gen andau­ern, rich­tet sich die Auf­merk­sam­keit vor allem auf den Gesund­heits­zu­stand des ver­letz­ten Jun­gen und die Hoff­nung auf eine mög­lichst voll­stän­di­ge Gene­sung. Wei­te­re Ein­zel­hei­ten zu den genau­en Ursa­chen des Unfalls dürf­ten erst nach Abschluss der lau­fen­den Ermitt­lun­gen bekannt wer­den.

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