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Unfall in Ben­ne­cken­stein: Zwei Jugend­li­che bei Oster­feu­er-Vor­be­rei­tung schwer ver­letzt

In Benneckenstein sind zwei Jugendliche bei einem Unfall zu Osterfeuer-Vorbereitung schwer verletzt worden
In Benneckenstein sind zwei Jugendliche bei einem Unfall zu Osterfeuer-Vorbereitung schwer verletzt worden

Ein tra­gi­scher Unfall erschüt­tert die klei­ne Harz­ge­mein­de Ben­ne­cken­stein: Bei den Vor­be­rei­tun­gen für ein tra­di­tio­nel­les Oster­feu­er sind zwei Jugend­li­che im Alter von 15 und 16 Jah­ren schwer ver­letzt wor­den. Der Vor­fall wirft Fra­gen zur Sicher­heit sol­cher Brauch­tums­ver­an­stal­tun­gen auf und sorgt für gro­ße Betrof­fen­heit in der Regi­on.

Unfall bei Oster­feu­er-Vor­be­rei­tun­gen

Nach ers­ten Infor­ma­tio­nen ereig­ne­te sich der Unfall wäh­rend der Auf­bau­ar­bei­ten mit einem soge­nann­ten Tele­s­kop­la­der für das Oster­feu­er, das vie­ler­orts am Oster­wo­chen­en­de ent­zün­det wird. Die bei­den Jugend­li­chen waren offen­bar damit beschäf­tigt, Holz und ande­re Mate­ria­li­en zu sta­peln, als es zu dem fol­gen­schwe­ren Zwi­schen­fall kam.

Augen­zeu­gen berich­ten von einer plötz­li­chen Explo­si­on oder Ver­puf­fung, die die jun­gen Hel­fer schwer ver­letz­te. Ret­tungs­kräf­te waren schnell vor Ort und ver­sorg­ten die Ver­letz­ten, bevor sie in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser in Nord­hau­sen und Wol­fen­büt­tel gebracht wur­den.

Schwe­re Ver­let­zun­gen und Groß­ein­satz der Ret­tungs­kräf­te

Die bei­den Jugend­li­chen erlit­ten schwe­re Ver­let­zun­gen, deren genaue Art bis­lang nicht voll­stän­dig bekannt ist. Auf­grund der Schwe­re des Unfalls waren meh­re­re Ret­tungs­wa­gen sowie ein Not­arzt im Ein­satz. Auch ein Ret­tungs­hub­schrau­ber soll alar­miert wor­den sein.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men, um die genaue Ursa­che des Unfalls zu klä­ren. Dabei wird ins­be­son­de­re geprüft, ob unsach­ge­mä­ßer Umgang mit leicht ent­zünd­li­chen Stof­fen eine Rol­le gespielt haben könn­te.

Tra­di­ti­on mit Risi­ken: Oster­feu­er im Fokus

Das Oster­feu­er ist eine jahr­hun­der­te­al­te Tra­di­ti­on, die vor allem in länd­li­chen Regio­nen Deutsch­lands gepflegt wird. In Orten wie Ben­ne­cken­stein gehört das gemein­sa­me Sam­meln von Holz und das anschlie­ßen­de Ent­zün­den des Feu­ers zu den gesell­schaft­li­chen Höhe­punk­ten des Jah­res.

Doch der aktu­el­le Vor­fall zeigt, dass sol­che Ver­an­stal­tun­gen nicht ohne Risi­ken sind. Exper­ten war­nen immer wie­der davor, bei den Vor­be­rei­tun­gen auf Sicher­heits­vor­schrif­ten zu ach­ten und ins­be­son­de­re kei­ne gefähr­li­chen Stof­fe zu ver­wen­den.

Poli­zei ermit­telt zur Unfall­ur­sa­che

Die Ermitt­lun­gen der Poli­zei dau­ern an. Ziel ist es, her­aus­zu­fin­den, ob Fahr­läs­sig­keit oder ein unglück­li­cher Zufall zu dem Unfall geführt haben. Auch mög­li­che Ver­stö­ße gegen Sicher­heits­auf­la­gen wer­den geprüft.

Die Gemein­de zeig­te sich tief betrof­fen und kün­dig­te an, die Sicher­heits­maß­nah­men für zukünf­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen zu über­prü­fen und gege­be­nen­falls zu ver­schär­fen.

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