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Schutz für Amphi­bi­en: Land­kreis Gos­lar warnt vor Gefah­ren auf Stra­ßen

Mit stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren beginnt die jähr­li­che Wan­de­rung zahl­rei­cher Amphi­bi­en zu ihren Laich­ge­wäs­sern. Krö­ten, Frö­sche und Mol­che legen dabei oft wei­te Stre­cken zurück – und müs­sen dabei häu­fig Stra­ßen über­que­ren, was für vie­le Tie­re töd­lich endet. Der Land­kreis Gos­lar ruft des­halb zu beson­de­rer Vor­sicht im Stra­ßen­ver­kehr auf.

Amphi­bi­en erfül­len eine wich­ti­ge Rol­le im Öko­sys­tem. Sie regu­lie­ren Insek­ten­be­stän­de, die­nen ande­ren Tier­ar­ten als Nah­rung und tra­gen zur Sta­bi­li­tät der Natur bei. Gleich­zei­tig gel­ten vie­le Arten als gefähr­det und ste­hen unter stren­gem Schutz.

Ehren­amt­li­che sichern Wan­der­we­ge

Um die Tie­re zu schüt­zen, wer­den in der Regi­on Amphi­bi­en­schutz­zäu­ne errich­tet. Frei­wil­li­ge Hel­fe­rin­nen und Hel­fer sam­meln die Tie­re ent­lang der Stra­ßen ein und brin­gen sie sicher auf die ande­re Sei­te. Der Land­kreis koor­di­niert die­se Maß­nah­men und über­nimmt auch die Finan­zie­rung der Schutz­zäu­ne.

Beson­de­re Vor­sicht an bekann­ten Stre­cken

Die Kreis­ver­wal­tung appel­liert an alle Ver­kehrs­teil­neh­mer, ins­be­son­de­re in den frü­hen Mor­gen- und Abend­stun­den auf­merk­sam zu fah­ren. Dies dient nicht nur dem Schutz der Tie­re, son­dern auch der Sicher­heit der ehren­amt­li­chen Hel­fer.

Beson­ders vie­le Amphi­bi­en sind der­zeit im Bereich Krä­hen­holz ent­lang der Bun­des­stra­ße 241 zwi­schen Gos­lar und Vie­nen­burg unter­wegs. Hier ist erhöh­te Rück­sicht gebo­ten.

Hel­fe­rin­nen und Hel­fer gesucht

Der Land­kreis ruft dazu auf, sich aktiv am Amphi­bi­en­schutz zu betei­li­gen. Frei­wil­li­ge Unter­stüt­zung trägt ent­schei­dend dazu bei, die Bestän­de zu sichern und das öko­lo­gi­sche Gleich­ge­wicht zu erhal­ten.

Foto: Land­kreis Gos­lar

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