Ein eigentlich fröhlicher Schulausflug in den Harz endete für mehrere Kinder einer Grundschule mit einem Schreckmoment. Während eines Wandertages kam es am Mittwoch zu einem Vorfall, bei dem mehrere Schülerinnen und Schüler gesundheitliche Beschwerden zeigten und schließlich ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.
Die Klasse aus Niedersachsen hatte sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf einen Tagesausflug in den Harz begeben. Nach einer Wanderung und einem gemeinsamen Picknick klagten plötzlich einige Kinder über Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. Zunächst gingen die Lehrer von Erschöpfung durch die ungewohnte körperliche Anstrengung aus, doch die Beschwerden nahmen rasch zu.
Daraufhin alarmierte die Lehrerin den Rettungsdienst. Mehrere Rettungswagen sowie ein Notarzt trafen kurze Zeit später am Ausflugsort ein. Insgesamt mussten acht Kinder vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die übrigen Schülerinnen und Schüler wurden vor Ort untersucht und anschließend zurück zur Unterkunft gebracht.
Nach ersten Untersuchungen wird vermutet, dass verdorbene Lebensmittel oder Hitzebelastung die Ursache gewesen sein könnten. Eine genaue Analyse steht jedoch noch aus. Die Kinder, die im Krankenhaus behandelt wurden, konnten laut Auskunft der Ärzte größtenteils am selben Abend wieder entlassen werden.
Die Schulleitung zeigte sich erleichtert über den glimpflichen Ausgang des Vorfalls und lobte das besonnene Verhalten der Lehrkräfte sowie die schnelle Hilfe der Rettungskräfte. „Das Wichtigste ist, dass es allen Kindern wieder gut geht“, erklärte die Direktorin.
Der Vorfall soll nun zum Anlass genommen werden, die Hygieneregeln bei Ausflügen zu überprüfen und Lehrkräfte noch stärker für mögliche Gesundheitsrisiken während längerer Wandertage zu sensibilisieren. Trotz des Zwischenfalls soll der jährliche Schulausflug auch in Zukunft fester Bestandteil des Schulprogramms bleiben – allerdings mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen.




























