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Schü­le­rin­nen und Schü­ler stel­len gesell­schafts­kri­ti­sche Kari­ka­tu­ren aus

Im Trep­pen­auf­gang des Städ­ti­schen Muse­ums Hal­ber­stadt ist seit dem 6. März eine beson­de­re Aus­stel­lung zu sehen. Unter dem Titel „Krea­tiv und kri­tisch“ prä­sen­tie­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 8b der Euro­pa­schu­le „Am Grö­per­tor“ ihre eige­nen Kari­ka­tu­ren. Die Arbei­ten ent­stan­den im Kunst­un­ter­richt und grei­fen The­men auf, die jun­ge Men­schen heu­te beschäf­ti­gen – dar­un­ter Medi­en­welt, Kon­sum­druck, Bezie­hun­gen, gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt und Zukunfts­fra­gen.

Mit Humor, kri­ti­schem Blick und viel Krea­ti­vi­tät set­zen sich die Jugend­li­chen in ihren Zeich­nun­gen mit aktu­el­len gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen aus­ein­an­der. Die Kari­ka­tu­ren ver­bin­den per­sön­li­che Gedan­ken mit sati­ri­schen Ele­men­ten und zei­gen, wie dif­fe­ren­ziert sich jun­ge Men­schen mit ihrer Umwelt befas­sen kön­nen.

Koope­ra­ti­on zwi­schen Schu­le und Muse­um

Das Pro­jekt ist Teil einer lang­jäh­ri­gen Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Euro­pa­schu­le „Am Grö­per­tor“ und dem Städ­ti­schen Muse­um Hal­ber­stadt. Initi­iert wur­de die Aus­stel­lung von Kunst­leh­re­rin Ulri­ke Wendt, die den Schü­le­rin­nen und Schü­lern damit eine beson­de­re Mög­lich­keit eröff­net hat, ihre Arbei­ten öffent­lich zu prä­sen­tie­ren.

Zur Eröff­nung waren die Jugend­li­chen gemein­sam mit ihrer Klas­sen­leh­re­rin Cath­le­en Rade­cke im Muse­um vor Ort. Zusam­men mit Muse­ums­di­rek­to­rin Dr. Ant­je Gor­nig und Muse­ums­päd­ago­gin Alex­an­dra Runsch­ke brach­ten sie die Bild­un­ter­schrif­ten an ihren Wer­ken an und erläu­ter­ten die Ideen hin­ter ihren Kari­ka­tu­ren. Anschlie­ßend wur­de bei alko­hol­frei­en Geträn­ken auf die Aus­stel­lung ange­sto­ßen und ein Ein­trag ins Gäs­te­buch des Muse­ums vor­ge­nom­men.

Span­nen­der Ver­gleich mit pro­fes­sio­nel­len Kari­ka­tu­ren

Muse­ums­di­rek­to­rin Ant­je Gor­nig zeig­te sich beein­druckt von der Viel­falt und Qua­li­tät der Arbei­ten. In den Bil­dern wer­de deut­lich, wie viel Krea­ti­vi­tät, Pla­nung und Gedan­ken­ar­beit in jedem ein­zel­nen Werk ste­cke.

Beson­ders inter­es­sant wird die Prä­sen­ta­ti­on durch eine wei­te­re Aus­stel­lung im Muse­um: Ab dem 17. April wer­den im obe­ren Bereich des Hau­ses Kari­ka­tu­ren pro­fes­sio­nel­ler Künst­le­rin­nen und Künst­ler gezeigt, die sich eben­falls mit gesell­schaft­li­chen und glo­ba­len The­men befas­sen. Dadurch ent­steht ein direk­ter Ver­gleich zwi­schen den Per­spek­ti­ven der Hal­ber­städ­ter Jugend­li­chen und inter­na­tio­na­len Kari­ka­tu­ren.

Die Wer­ke der Acht­kläss­ler blei­ben bis zum 6. Dezem­ber im Trep­pen­auf­gang des Muse­ums zu sehen und beglei­ten damit die Besu­che­rin­nen und Besu­cher fast durch das gesam­te Jahr. Für die jun­gen Künst­le­rin­nen und Künst­ler ist die Aus­stel­lung zugleich Aner­ken­nung ihrer Arbeit und ein sicht­ba­rer Bei­trag zum kul­tu­rel­len Leben der Stadt.

Foto: Stadt Hal­ber­stadt / Jean­nette Schroe­der

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