Kreativ und mit klarem Blick auf gesellschaftliche Fragen präsentieren Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b der Europaschule „Am Gröpertor“ ihre Karikaturen im Städtischen Museum Halberstadt. Die Ausstellung wird am 6. März 2026 um 9.30 Uhr eröffnet.
Das Projekt geht auf eine Initiative von Kunsterzieherin Ulrike Wendt zurück und wird vom Schulleiter Björn Ahlsleben sowie von Museumsdirektorin Dr. Antje J. Gornig unterstützt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das Museum als außerschulischen Lernort stärker in den Unterricht einzubinden. Lehrkräfte und Klassen nutzen die Ausstellungen für anschauliches Lernen und entwickeln eigene Beiträge.
Die im Kunstunterricht erarbeiteten Werke werden pädagogisch vorbereitet und gemeinsam mit dem Museumsteam strukturiert. Anschließend sind sie im Haupthaus des Museums zu sehen. In den vergangenen drei Jahren entstanden auf diese Weise mehrere kleinere Ausstellungen, zuletzt 2025 unter dem Titel Museum macht Schule – Schüler gestalten Masken.
Jugendliche Perspektiven auf aktuelle Themen
In diesem Jahr setzten sich die Jugendlichen intensiv mit Themen auseinander, die sie persönlich beschäftigen. Ihre Karikaturen greifen unter anderem Mobbing, Beziehungen, Zukunftsängste, Konsumverhalten und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf.
Das Schülerprojekt ist Teil der kommenden MISEREOR-Sonderausstellung Glänzende Aussichten, die im Frühjahr eröffnet wird. In 99 Karikaturen beleuchten renommierte Künstlerinnen und Künstler aktuelle Herausforderungen der Gegenwart. Die Arbeiten der Achtklässler ergänzen diese um eine jugendliche Sichtweise.
Die Ausstellung ist vom 6. März bis zum 6. Dezember 2026 im Treppenhaus des barocken Spiegelpalais am Domplatz 36 zu sehen. Geöffnet ist das Museum Dienstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 16 Uhr.
Foto: Alexandra Runschke




























