Der Winter hat auf Goslars Straßen deutliche Spuren hinterlassen. Frost- und Tauwechsel in Verbindung mit hoher Verkehrsbelastung führten zu erheblichen Schäden an den Fahrbahnen. Seit Jahresbeginn 2026 hat der städtische Betriebshof rund 11,4 Tonnen Kaltasphalt verarbeitet, um akute Schlaglöcher kurzfristig zu schließen. Das entspricht 456 Eimern à 25 Kilogramm.
Vier Kolonnen sind derzeit im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Die Straßen werden nach Priorität abgefahren, schwerwiegende Schäden umgehend beseitigt. Neben dem Hauptstraßennetz behalten die Teams auch Nebenstraßen im Blick, sofern einzelne Schadstellen eine Gefahr darstellen.
Kurzfristige Sicherung, langfristige Planung
Nach Angaben der Stadt dient der Einbau von Kaltasphalt ausschließlich der kurzfristigen Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit. Eine nachhaltige Reparatur sei nur mit Heißasphalt möglich. Weitere Frostperioden und anhaltende Verkehrsbelastung könnten zudem erneut Schäden verursachen. In einzelnen Straßen wie der Bäckerstraße waren bereits mehrfach Nachbesserungen erforderlich. Auch im Bereich der Robert-Koch-Straße sowie in der Hildesheimer Straße kam es wiederholt zu Einsätzen.
Mit steigenden Temperaturen entspannt sich die Lage. Es entstehen kaum neue Schlaglöcher, und die reparierten Stellen halten besser. Ab Mitte März soll wieder Heißasphalt verfügbar sein. Bei konstanten Witterungsbedingungen sind dann dauerhafte Reparaturen möglich. Neben dem Betriebshof wird auch eine beauftragte Fachfirma eingesetzt.
Zu den größeren Maßnahmen zählen unter anderem der Einmündungsbereich der Robert-Koch-Straße in die Marienburger Straße, ein Teil der Hildesheimer Straße am Kattenberg sowie Schadstellen in der Stapelner Straße und der Okerstraße. Der Rat der Stadt hat die Haushaltsmittel für die Beseitigung der Winterschäden erhöht. Dadurch können auch größere Flächen gefräst und nachhaltiger instandgesetzt werden.
Hinweise aus der Bevölkerung erwünscht
Parallel läuft eine systematische Schadenserfassung im gesamten Stadtgebiet, vorrangig im Hauptstraßennetz. Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmende weiterhin um Aufmerksamkeit und um Meldung akuter Schlaglöcher über das städtische Portal „Sag’s uns einfach“, damit Gefahrenstellen schnell bearbeitet werden können.




























