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Sach­sen-Anhalt: Ver­wahr­los­te Hun­de aus Bad Lauch­städt inzwi­schen alle ver­mit­telt

Gute Nach­rich­ten aus dem Saa­le­kreis: Die zuletzt aus schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen geret­te­ten Hun­de aus Bad Lauch­städt haben inzwi­schen alle ein neu­es Zuhau­se gefun­den. Nach wochen­lan­ger Pfle­ge, tier­ärzt­li­cher Betreu­ung und inten­si­ver Ver­mitt­lungs­ar­beit konn­ten die Tie­re erfolg­reich an ver­ant­wor­tungs­vol­le Hal­te­rin­nen und Hal­ter über­ge­ben wer­den.

Spen­den und Ehren­amt mach­ten die Akti­on mög­lich

Die Hun­de waren im ver­gan­ge­nen Jahr bei einer behörd­li­chen Kon­trol­le aus einem ver­wahr­los­ten Haus­halt geholt wor­den. Vie­le der Tie­re befan­den sich in einem schlech­ten gesund­heit­li­chen Zustand, lit­ten unter Man­gel­er­näh­rung und zeig­ten teils deut­li­che Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten. Das Vete­ri­när­amt des Saa­le­krei­ses hat­te dar­auf­hin gemein­sam mit regio­na­len Tier­hei­men und Tier­schutz­ver­ei­nen gehan­delt.

„Die Ver­sor­gung der Hun­de war eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, aber auch ein Gemein­schafts­pro­jekt“, sag­te eine Spre­che­rin des betei­lig­ten Tier­heims. Neben medi­zi­ni­scher Behand­lung stan­den vor allem Geduld, Trai­ning und sozia­le Gewöh­nung im Mit­tel­punkt. Unter­stützt wur­den die Ein­rich­tun­gen durch ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer sowie durch Spen­den aus der Bevöl­ke­rung.

Appell: Tier­hal­tung ernst neh­men, bei Über­for­de­rung Hil­fe suchen

Die Ver­mitt­lung ver­lief schritt­wei­se und unter stren­gen Auf­la­gen. Inter­es­sier­te muss­ten ihre Eig­nung nach­wei­sen und wur­den umfas­send bera­ten. „Uns war wich­tig, dass die Hun­de dau­er­haft in gute Hän­de kom­men“, beton­te das Vete­ri­när­amt. In meh­re­ren Fäl­len blie­ben die Tier­hei­me auch nach der Über­ga­be in Kon­takt mit den neu­en Besit­zern, um die Ein­ge­wöh­nung zu beglei­ten.

Der Fall hat in der Regi­on erneut die Auf­merk­sam­keit auf den Tier­schutz gelenkt. Ver­tre­ter von Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen mah­nen, Tier­hal­tung ernst zu neh­men und früh­zei­tig Hil­fe zu suchen, wenn Über­for­de­rung droht. Gleich­zei­tig zeigt der erfolg­rei­che Abschluss der Ver­mitt­lun­gen, wie wir­kungs­voll die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Behör­den, Tier­hei­men und enga­gier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sein kann.

Für die Hun­de aus Bad Lauch­städt beginnt nun ein neu­er Lebens­ab­schnitt – in siche­ren, lie­be­vol­len Fami­li­en in Sach­sen-Anhalt und dar­über hin­aus.

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