Das Kloster Michaelstein widmet sich am Samstag, 27. Juni 2026, dem berühmten Symbol der Romantik: der blauen Blume. Die Sonderführung zum Jahresmotto BLÜTE-ZEITEN beginnt um 14 Uhr und führt durch Garten, Klausur und Musikausstellung.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die blaue Blume zu einem der bekanntesten Sinnbilder der Romantik wurde. Dabei geht es nicht nur um Dichtung und Musik, sondern auch um reale Pflanzen wie Kornblume, Akelei, Iris und Lavendel. Auch der Harz und die mittelalterliche Klosterwelt spielen bei der Spurensuche eine Rolle.
Führung durch alle Museumsbereiche
Die Sonderführung schließt alle Museumsbereiche ein und verbindet kulturgeschichtliche Einblicke mit musikalischen Momenten. Die Michaelsteiner Kulturvermittler Martin Günther und Jasper Fertig sowie Klostergartenexpertin Sabine Volk führen durch das Programm und musizieren.
So entsteht ein Rundgang, der die Romantik aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: als Epoche, als künstlerische Haltung und als Verbindung von Natur, Klang und Vorstellungskraft. Neben symbolischen Deutungen werden auch reale und musikalisch-klingende Blumen einbezogen.
Blaue Blume zum Mitnehmen
Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit, eine eigene blaue Blume zu gestalten. Dafür wird das historische Cyanotypie-Verfahren genutzt, bei dem durch Licht und chemische Reaktion charakteristische blaue Bilder entstehen.
Die Führung dauert etwa 120 Minuten. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Das Angebot richtet sich an Erwachsene.
Für Kinder gibt es zu einem späteren Zeitpunkt ein eigenes Angebot: Am Montag, 3. August, um 10 Uhr, findet im Rahmen der Michaelsteiner FerienWerkstätten der Cyanotypie-Workshop Blaue Blütenwelten: Cyanotypie für Einsteiger statt.
Fotos: Sabine Volk, Jan Arndt































