Die Welterbestadt Quedlinburg und die Evangelische Kirchengemeinde Quedlinburg wollen ihre Zusammenarbeit auf dem Stiftsberg fortsetzen und mit einer erneuten Erklärung bekräftigen. Damit unterstreichen beide rechtlich selbstständigen Partner ihren gemeinsamen Willen, die Kooperation verantwortungsvoll und zukunftsorientiert weiterzuführen.
Unterzeichnet wird die Erklärung am Montag, 23. März 2026, um 12 Uhr im Festsaal des Rathauses. Ihre Unterschriften setzen Oberbürgermeister Frank Ruch und Pfarrerin Eva Maria Menard im Beisein von Medienvertretern unter das Dokument. Die Erklärung gilt als Bekenntnis zur Fortführung der langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit auf dem Quedlinburger Stiftsberg.
Grundlage der Kooperation ist der Rahmenvertrag zur musealen Neuausrichtung des Stiftsberg-Ensembles Quedlinburg, der seit dem 20. November 2020 besteht. Darin sind unter anderem Vereinbarungen zur Planung, zur baulichen und inhaltlichen Gestaltung, zur Umsetzung durch die Vertragspartner sowie zu den Finanzierungsfragen festgehalten.
Erste Eröffnung Ende März
Ein erster wichtiger Baustein des Ensembles wird am 28. März 2026 der Öffentlichkeit übergeben. Dann öffnet die neu gestaltete Ausstellung in der Stiftskirche St. Servatii mit Krypta und Schatzkammern. Auch die Innenhöfe mit den restaurierten Fassaden der Stiftsgebäude sowie der Garten mit dem rekonstruierten Gartenhaus werden erlebbar sein.
Der Stiftsberg gibt damit bereits einen Eindruck von dem, was in den kommenden Monaten folgen soll. Der vollständige museale Rundgang mit der Ausstellung im Schlossmuseum ist für den Sommer 2026 vorgesehen.
Einheitliches Besuchserlebnis geplant
Auf Grundlage der erneuerten Erklärung sollen die konkreten Vereinbarungen bis zur Eröffnung des Gesamtensembles und des Gesamtbetriebs weiter ausgearbeitet werden. Ziel ist es, den Besucherinnen und Besuchern künftig ein einheitliches und qualitativ hochwertiges Besuchserlebnis zu bieten.




























