Die Welterbestadt Quedlinburg und die Evangelische Kirchengemeinde Quedlinburg wollen ihre Zusammenarbeit auf dem Stiftsberg fortsetzen und weiterentwickeln. Oberbürgermeister Frank Ruch und Pfarrerin Eva-Maria Menard unterzeichneten dazu am Montag, 23. März 2026, im Rathaus eine gemeinsame Erklärung. Ziel ist es, den Stiftsberg mit Stiftskirche, Domschatz und Schlossmuseum als kulturhistorisches Ensemble zu bewahren und für Besucher besser erlebbar zu machen.
Die Erklärung knüpft an den bereits im November 2020 geschlossenen Rahmenvertrag zur musealen Neuausrichtung des Stiftsbergensembles an. Dieser regelt die gemeinsame Planung, die bauliche Entwicklung und die inhaltliche Ausgestaltung. Die nun vereinbarte Erklärung soll die Grundlage für weitere konkrete Absprachen bis zur vollständigen Inbetriebnahme des Ensembles bilden.
Abgestimmtes Besuchserlebnis geplant
Nach Angaben der Partner geht es dabei um ein gemeinsames, qualitativ hochwertiges Besuchserlebnis, das die verschiedenen Bereiche des Stiftsbergs besser miteinander verbindet und zugleich ihre jeweiligen Profile wahrt. Vorgesehen sind unter anderem eine engere Abstimmung in der Besucherkommunikation, gemeinsame Lösungen bei Eintrittsregelungen und Öffnungszeiten sowie eine koordinierte Präsentation bedeutender Kulturgüter.
Trotz der vertieften Zusammenarbeit bleiben die Welterbestadt Quedlinburg und die Evangelische Kirchengemeinde rechtlich und organisatorisch eigenständig. Mit der erneuerten Erklärung setzen beide Seiten ein Zeichen für die gemeinsame Verantwortung für einen der bedeutendsten historischen Orte der Stadt.
Foto: Welterbestadt Quedlinburg





























