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Peda­le bei Wen­de­ma­nö­ver ver­wech­selt: LKW kracht in Haus­wand

Für einen LKW-Fah­rer in Baden­hau­sen nahm der Abend des 1. April 2024 eine uner­war­te­te Wen­dung. Der Mit­ar­bei­ter eines ita­lie­ni­schen Spe­di­ti­ons­un­ter­neh­mens woll­te ers­ten Erkennt­nis­sen zufol­ge sei­nen LKW in der Thü­rin­ger Stra­ße wen­den, indem er rück­wärts in die Wald­stra­ße fuhr. Dabei soll er die Peda­le ver­wech­selt haben, sodass das Fahr­zeug unkon­trol­liert über die Stra­ße und einen Abhang hin­un­ter­fuhr.

Nur die Stüt­zen des Auf­lie­gers und der Bord­stein ver­hin­der­ten ein voll­stän­di­ges Abrut­schen des LKW. Der Auf­prall an einem angren­zen­den Wohn­haus war so hef­tig, dass im Nach­bar­haus sogar eine Küchen­uhr von der Wand fiel. Glück­li­cher­wei­se wur­de das Wohn­haus nur seit­lich getrof­fen, sodass kei­ne schwer­wie­gen­den Schä­den ent­stan­den. Sowohl die Haus­be­woh­ner als auch der Fah­rer blie­ben unver­letzt.

Die Ber­gung des ton­nen­schwe­ren – wenn auch lee­ren – LKW gestal­te­te sich auf­grund der schwie­ri­gen Lage als Her­aus­for­de­rung. Um wei­te­re Schä­den am Haus zu ver­mei­den, wur­de zunächst die beschä­dig­te Stra­ßen­la­ter­ne von Harz Ener­gie strom­los geschal­tet und ent­fernt. Anschlie­ßend wur­de die Zug­ma­schi­ne mit zwei Auto­krä­nen und einer Seil­win­de mil­li­me­ter­ge­nau ange­ho­ben und das gesam­te Fahr­zeug zurück auf die Stra­ße gezo­gen.

Der ent­stan­de­ne Gebäu­de­scha­den hielt sich in Gren­zen. Beson­ders erfreu­lich war, dass kei­ne Betriebs­flüs­sig­kei­ten aus­tra­ten und ins Erd­reich sicker­ten.

Die Orts­durch­fahrt von Baden­hau­sen muss­te für etwa fünf Stun­den voll gesperrt wer­den.

Foto: pix­a­bay

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