Die Orchesterwerkstatt Halberstadt bringt vom 18. bis 21. Mai junge Komponistinnen und Komponisten aus ganz Deutschland im Harztheater zusammen. Die 37. Ausgabe verbindet Workshop, Kompositionswettbewerb und musikalische Nachwuchsförderung.
Während der Werkstatt arbeiten die Teilnehmenden mit den Harzer Sinfonikern an ihren Kompositionen. Begleitende Seminare bieten zusätzliche Impulse zu kompositionstechnischen Fragen und zur Wirkung der Werke. Beteiligt sind die Komponistin Annette Schlünz vom Conservatoire de Strasbourg, der Komponist Joachim F. W. Schneider von der Hochschule für Musik Würzburg sowie Johannes Rieger, Generalmusikdirektor des Harztheaters.
Das öffentliche Abschlusskonzert findet am Donnerstag, 21. Mai, um 10.30 Uhr im Großen Haus des Harztheaters Halberstadt statt. Dort werden die erarbeiteten Kompositionen von den Harzer Sinfonikern unter Leitung von Johannes Rieger uraufgeführt. Kostenfreie Karten sind an den Theaterkassen des Harztheaters erhältlich.
Aufgeführt werden Werke von Jakob Altmann aus München, Arthur Johann Fiedler aus Wiesbaden, Felix Kempermann aus Dresden, Mariya Sergienko aus Halberstadt, Tabea Knoll aus Frankfurt am Main und Leon Jonas Thieme aus Dresden.
Im Rahmen des Abschlusskonzerts werden zudem mehrere Förderpreise vergeben. Dazu gehören der Andreas-Werkmeister-Preis der Stadt Halberstadt, der Preis der Deutschen Orchester-Stiftung, der Preis des Impuls-Festivals für Neue Musik Sachsen-Anhalt sowie der Preis des Kuratoriums Stadtkultur Halberstadt, der mit einem Kompositionsauftrag für das Harztheater verbunden ist.
Das Sorbische National-Ensemble Bautzen wählt außerdem eines der aufgeführten Werke für eine Wiederaufführung in einem Sinfoniekonzert der Spielzeit 2026/27 aus. Veranstalter ist der Landesmusikrat Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Harztheater und der Stadt Halberstadt.
Foto: Ray Behringer































