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Ört­li­ches Teil­ha­be­ma­nage­ment setzt auf Leich­te Spra­che im Sozi­al­amt

Hal­ber­stadt (red). Der Land­kreis Harz unter­nimmt wei­te­re Schrit­te, um Bar­rie­ren in der Kom­mu­ni­ka­ti­on abzu­bau­en und die Teil­ha­be für alle Bür­ger zu ver­bes­sern. Ein beson­de­res Augen­merk liegt dabei auf der bar­rie­re­frei­en Kom­mu­ni­ka­ti­on im Sozi­al­amt. Dafür hat Teil­ha­be­ma­na­ge­rin Uta Mül­ler erfolg­reich einen Kurs für Leich­te Spra­che absol­viert.

Seit Juni 2024 ver­stärkt Uta Mül­ler das Team des Ört­li­chen Teil­ha­be­ma­nage­ments des Land­krei­ses Harz. Vor ihrem Wech­sel arbei­te­te sie vie­le Jah­re als Jour­na­lis­tin und bringt damit idea­le Vor­aus­set­zun­gen mit, um im Sozi­al­amt bei der ver­ständ­li­chen Gestal­tung von Infor­ma­tio­nen zu unter­stüt­zen.

„Unser Ziel ist es, kom­ple­xe Sach­ver­hal­te so auf­zu­be­rei­ten, dass sie für mög­lichst vie­le Men­schen zugäng­lich und ver­ständ­lich sind“, erklärt Amts­lei­te­rin Anja Hobe. „Ein Schwer­punkt wird sein, die Bro­schü­ren des Sozi­al­amts zu ver­ein­fa­chen oder Aus­füll­hil­fen für Anträ­ge zu erstel­len.“ Im ers­ten Schritt nimmt sich Uta Mül­ler der Sat­zung des „Bei­rats für Senior*innen und Men­schen mit Behin­de­rung“ an. Wei­te­re Ver­öf­fent­li­chun­gen wer­den bedarfs­ori­en­tiert über­ar­bei­tet.

Hin­ter­grund

Tex­te in Leich­ter Spra­che wer­den in der Regel von einer Prüf­grup­pe, bestehend aus Men­schen mit Lern­schwie­rig­kei­ten, über­prüft und mit einem Sie­gel für Leich­te Spra­che zer­ti­fi­ziert. Da der Land­kreis der­zeit kei­ne Prüf­grup­pe hat, wer­den Tex­te und Mate­ria­li­en nach den Grund­sät­zen der Leich­ten Spra­che auf­be­rei­tet. Dies stellt sicher, dass Schwie­rig­kei­ten in der Kom­mu­ni­ka­ti­on wei­ter abge­baut wer­den kön­nen.

Der Land­kreis Harz setzt mit der Initia­ti­ve für Leich­te Spra­che den Pro­zess für eine bür­ger­na­he Kom­mu­ni­ka­ti­on, die alle Ziel­grup­pen errei­chen soll, wei­ter fort. „Jede Maß­nah­me, die Hin­der­nis­se abbaut, führt zu einem Mehr­ge­winn für die Bür­ger und zu mehr Ver­trau­en in die Ver­wal­tung“, so Sozi­al­amts­lei­te­rin Anja Hobe.

Für Rück­fra­gen steht Uta Mül­ler vom Ört­li­chen Teil­ha­be­ma­nage­ment ger­ne zur Ver­fü­gung:

Tele­fon: 03941 / 59 70 ‑45 08
E‑Mail: uta.mueller@kreis-hz.de
Web­site: www.kreis-hz.de/de/teilhabe.html

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