Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Welche Rolle sie für die biologische Vielfalt in der Südharzer Gipskarstlandschaft spielen und welchen Einfluss Beweidung auf diese besonderen Biotope hat, steht im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags in Herzberg am Harz.
Die Veranstaltung mit dem Titel Streuobstwiesen in der Südharzer Gipskarstlandschaft: Beweidung als Schlüssel zur biologischen Vielfalt findet am Mittwoch, 25. März 2026, um 18 Uhr im Gasthaus Deutscher Kaiser statt. Eingeladen hat das Hotspot-Projekt Naturschatz Gipskarst des Landschaftspflegeverbandes Landkreis Göttingen.
Referent ist Gerd Bauschmann, Vorsitzender von Weidewelt e. V. sowie der Faunistischen Landesarbeitsgemeinschaft Hessen. In seinem Vortrag stellt er typische Tier- und Pflanzenarten der Streuobstwiesen vor und erläutert, welche Bedeutung eine extensive Beweidung für den Erhalt dieser vielfältigen Lebensräume hat.
Lebensraum mit großer Artenvielfalt
Streuobstwiesen beherbergen mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten und gehören damit zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas. Zu den typischen Bewohnern zählen unter anderem Vogelarten wie Wendehals und Grünspecht, aber auch Fledermäuse, Siebenschläfer sowie zahlreiche Insektenarten, darunter viele Wildbienen.
Organisiert wird der Vortrag gemeinsam vom Hotspot-Team des Landschaftspflegeverbandes und der Arbeitsgemeinschaft Drei Länder, ein Weg – Karstwanderweg. Der reich bebilderte Vortrag richtet sich sowohl an Menschen aus Landwirtschaft und Obstbau als auch an alle Interessierten.
Kostenfreie Teilnahme
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wird jedoch von den Veranstaltern begrüßt. Weitere Informationen zum Projekt sind online verfügbar.
Foto: Schafe auf einer Streuobstwiese © LPV Gesche Gruwe





























