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Öffent­li­che Dis­kus­si­on zu Las­ten­rä­dern und Pedelecs beim VGT in Gos­lar

Im Rah­men des 64. Deut­schen Ver­kehrs­ge­richts­tags fin­det in Gos­lar wie­der das belieb­te öffent­li­che Streit­ge­spräch unter dem Titel „Nach­schlag!“ statt. Die Ver­an­stal­tung rich­tet sich gezielt an inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und bie­tet eine Gele­gen­heit, sich über aktu­el­le ver­kehrs­po­li­ti­sche The­men zu infor­mie­ren und unter­schied­li­che Stand­punk­te ken­nen­zu­ler­nen. Im Mit­tel­punkt steht in die­sem Jahr die Fra­ge: „Sind stren­ge­re Vor­schrif­ten für Las­ten­fahr­rä­der, Pedelecs und E‑Bikes nötig?“

Das öffent­li­che Streit­ge­spräch beginnt am Frei­tag, dem 30. Janu­ar 2026, um 11:30 Uhr im Gro­ßen Saal des Tagungs­zen­trums im Hotel „Der Ach­ter­mann“ (Rosen­tor­stra­ße 20, Gos­lar). Zwei aus­ge­wie­se­ne Fach­leu­te mit unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven dis­ku­tie­ren über Chan­cen und Risi­ken der zuneh­men­den Elek­tro­mo­bi­li­tät auf zwei Rädern.

Burk­hard Stork, Geschäfts­füh­rer des Zwei­rad-Indus­trie-Ver­bands (ZIV) mit Sitz in Ber­lin, ver­tritt die Inter­es­sen der Fahr­rad- und E‑Bike-Bran­che. Er wird dar­le­gen, war­um neue Mobi­li­täts­for­men wie E‑Bikes und Las­ten­rä­der wich­ti­ge Bei­trä­ge zur Ver­kehrs­wen­de leis­ten und wel­che Rol­le sie im urba­nen und länd­li­chen Raum künf­tig spie­len könn­ten. Gleich­zei­tig dürf­te er sich gegen pau­scha­le Regu­lie­run­gen aus­spre­chen, die aus Sicht der Bran­che die Inno­va­ti­ons­kraft und Ver­brei­tung umwelt­freund­li­cher Ver­kehrs­mit­tel aus­brem­sen könn­ten.

Dem gegen­über steht Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Andre­as Diek­mann, Lei­ter der Fahr­rad­staf­fel der Poli­zei Han­no­ver. Er bringt prak­ti­sche Erfah­run­gen aus dem täg­li­chen Stadt­ver­kehr mit und the­ma­ti­siert unter ande­rem Her­aus­for­de­run­gen bei der Ver­kehrs­si­cher­heit, stei­gen­de Unfall­zah­len und das Ver­hal­ten von E‑Bike-Nut­zen­den im öffent­li­chen Raum. Beson­ders in dicht besie­del­ten Berei­chen sei eine stär­ke­re Regu­lie­rung aus sei­ner Sicht not­wen­dig, um den Stra­ßen­ver­kehr für alle Betei­lig­ten sicher zu gestal­ten.

Mode­riert wird das Streit­ge­spräch von Chris­ti­na Har­land, Redak­teu­rin beim NDR Lan­des­funk­haus Nie­der­sach­sen. Sie wird die Dis­kus­si­on lei­ten, Fra­gen auf­wer­fen und die Argu­men­te der Dis­ku­tie­ren­den in einen grö­ße­ren ver­kehrs­po­li­ti­schen Kon­text ein­ord­nen.

Mit dem For­mat „Nach­schlag!“ ver­folgt der Deut­sche Ver­kehrs­ge­richts­tag das Ziel, die gesell­schaft­li­che Debat­te über Mobi­li­tät und Recht über Fach­krei­se hin­aus zugäng­lich zu machen. Das Gespräch ist öffent­lich und ohne Anmel­dung zugäng­lich – eine Gele­gen­heit für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, sich ein eige­nes Bild zu machen und mit aktu­el­len Ent­wick­lun­gen im Ver­kehrs­recht in Berüh­rung zu kom­men.

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