Bei der sechsten Einbürgerungsfeier im Goslarer Kreishaus hat Landrat Dr. Alexander Saipa am 27. Januar 2026 insgesamt 17 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus neun verschiedenen Herkunftsländern – darunter Serbien, Bosnien und Herzegowina, Russland, die Türkei, Belarus, die Ukraine, Marokko, Syrien und Somalia.
Integration und Verantwortung im Fokus
In seiner Ansprache betonte Saipa die Bedeutung von Zugehörigkeit, Selbstvertrauen und gegenseitiger Wertschätzung für das Gelingen von Integration. Der 27. Januar – zugleich Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – sei ein historisch bedeutsames Datum, das daran erinnere, welche Verantwortung mit der Staatsbürgerschaft einhergehe.
„Unser Grundgesetz steht als Versprechen gegen Antisemitismus, Rassismus und Gewalt“, so Saipa. Die Einbürgerung sei auch ein Zeichen dafür, dass sich die neuen Bürgerinnen und Bürger zu diesen Grundwerten bekennen.
Musikalischer Beitrag der Kreismusikschule
Der musikalische Teil der Veranstaltung wurde von der zehnjährigen Harfenschülerin Shams Faten Helal gestaltet. Sie spielte Stücke von Kathryn Carter und Dominig Bouchaud und begeisterte das Publikum mit ihrer Darbietung.
Seit der Reform des Staatsangehörigkeitsgesetzes im Jahr 2024 wurden im Landkreis Goslar bereits über 1.200 Menschen eingebürgert.
Foto: Landkreis Goslar





























