Am Klosterwanderweg in Neinstedt sind neue sogenannte Engelsbänke aufgestellt worden. Die Bänke erweitern das bestehende Angebot entlang der rund 115 Kilometer langen Strecke, die von Goslar bis Halberstadt führt und zahlreiche Klöster sowie Sehenswürdigkeiten verbindet.
Mit den neuen Standorten wächst die Zahl der Engelsbänke auf insgesamt 27. Sie dienen Wandernden und Pilgergruppen als Orte der Ruhe und Besinnung. Jede Bank ist mit einem individuellen Segensspruch versehen, der zum Innehalten einlädt.
Idee mit spirituellem Ansatz
Initiiert wurde das Projekt von Claudia und Axel Lundbeck, die als Pfarrerin und Pfarrer im Ruhestand die Idee gemeinsam mit Touristikern und pilgerinteressierten Menschen entwickelten. Ziel war es, den Klosterwanderweg attraktiver zu gestalten und zugleich einen spirituellen Mehrwert zu schaffen.
Die Bänke stehen bewusst an ausgewählten Orten. Neue Standorte befinden sich unter anderem an der Katharinenkirche sowie in der Steuerstraße. Eine weitere Bank wurde hinter dem Friedhof der Evangelischen Stiftung Neinstedt aufgestellt und bietet Ausblicke in Richtung Quedlinburg und Gernrode.
Treffpunkt und Ort der Begegnung
Nach Angaben der Evangelischen Stiftung Neinstedt haben sich die Engelsbänke inzwischen auch zu Treffpunkten entwickelt. Gerade in dem inklusiv geprägten Ort würden sie von vielen Menschen genutzt. Die Kombination aus Rastmöglichkeit und geistlichem Impuls spreche unterschiedliche Besuchergruppen an.
Finanziert wurden die neuen Bänke durch Spenden anlässlich des Amtsantritts des pädagogisch-diakonischen Vorstands Ronny Rösler. Das Projekt ist Teil der Abteilung Harzer Klöster, die seit 2019 verschiedene Angebote rund um das spirituelle Erbe der Region bündelt.
Foto: Andreas Damm / ESN




























