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Neue Aus­stel­lung im Natio­nal­park­haus Ilsen­burg the­ma­ti­siert Umwelt­wan­del im Harz

Ab dem 13. Juni zeigt das Natio­nal­park­haus in Ilsen­burg die Aus­stel­lung „Hoff­nung im Harz“ des in Ber­lin leben­den japa­ni­schen Künst­lers Ryo Kato. Die Prä­sen­ta­ti­on umfasst aktu­el­le Arbei­ten, die sich mit der Bezie­hung zwi­schen Mensch und Natur sowie den Fol­gen mensch­li­chen Han­delns für die Umwelt befas­sen. Die Aus­stel­lung ist bis zum 12. Sep­tem­ber zu sehen, der Ein­tritt ist frei.

Kunst als Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Umwelt­wan­del

Für die Aus­stel­lung hat Kato eigens neue Wer­ke geschaf­fen, die einen direk­ten Bezug zum Harz her­stel­len. Sei­ne Gemäl­de zeich­nen sich durch kräf­ti­ge Far­ben und dyna­mi­sche Bild­kom­po­si­tio­nen aus. Im Mit­tel­punkt steht die Fra­ge, wie sich öko­lo­gi­sche Ver­än­de­run­gen auf Mensch und Natur aus­wir­ken und wel­che Ver­ant­wor­tung damit ver­bun­den ist.

Aus­gangs­punkt für die Werk­rei­he war eine per­sön­li­che Begeg­nung mit den Fol­gen des Wald­ster­bens im Harz. Auf dem Weg zu einer Kunst­aus­stel­lung in Sankt Andre­as­berg sah Kato erst­mals groß­flä­chig abge­stor­be­ne Fich­ten­be­stän­de. Die Ein­drü­cke führ­ten zu einer inten­si­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit den Ursa­chen und Fol­gen der Natur­zer­stö­rung in der Regi­on. Für den Künst­ler ist der Zustand der Wäl­der ein ein­drück­li­ches Bei­spiel dafür, wie emp­find­lich Öko­sys­te­me auf mensch­li­che Ein­grif­fe reagie­ren.

Zwi­schen Ver­wund­bar­keit und Zuver­sicht

Aus die­sen Erfah­run­gen ent­stand eine Bild­se­rie, die sowohl die Ver­letz­lich­keit der Natur als auch mög­li­che Per­spek­ti­ven für gemein­sa­mes Han­deln und Hoff­nung the­ma­ti­siert. Kato möch­te mit sei­nen Arbei­ten zum Nach­den­ken über das Ver­hält­nis des Men­schen zur Natur anre­gen und das Bewusst­sein für öko­lo­gi­sche Her­aus­for­de­run­gen schär­fen.

Inter­na­tio­nal erfolg­rei­cher Künst­ler

Ryo Kato wur­de 1978 im japa­ni­schen Nimi gebo­ren und lebt seit 1998 in Ber­lin. Er stu­dier­te an der Uni­ver­si­tät der Küns­te Ber­lin und war Meis­ter­schü­ler von Dani­el Rich­ter. Sei­ne Wer­ke wer­den inter­na­tio­nal in Gale­rien, Muse­en und auf Kunst­mes­sen gezeigt. Zudem erhielt er meh­re­re Aus­zeich­nun­gen, dar­un­ter den För­der­preis der Darm­städ­ter Sezes­si­on und den I‑Shi-Preis in Japan.

Die Aus­stel­lung wird am 13. Juni um 14 Uhr eröff­net. Geöff­net ist das Natio­nal­park­haus Ilsen­burg anschlie­ßend diens­tags bis sonn­tags von 8.30 bis 16.30 Uhr, mon­tags nur an Fei­er­ta­gen.

Foto: Ryo Kato

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