Nein­sted­ter Kan­to­rei führt Men­dels­sohns Lob­ge­sang auf

Die Sin­fo­nie-Kan­ta­te Lob­ge­sang von Felix Men­dels­sohn-Bar­thol­dy wird am Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, um 16 Uhr in der Lin­den­hof­s­kir­che der Evan­ge­li­schen Stif­tung Nein­stedt auf­ge­führt.

Die Nein­sted­ter Kan­to­rei gestal­tet das Kon­zert gemein­sam mit der Kreis­kan­to­rei Gern­ro­de, den Solis­ten Con­ny Herr­mann und Chris­ti­an Poh­lers sowie der Saxo­nia Music Com­pa­ny. Die musi­ka­li­sche Lei­tung über­nimmt Kan­tor Hans-Mar­tin Fuhr­mann.

Werk ent­stand zum Guten­berg­fest

Men­dels­sohns Lob­ge­sang wur­de 1840 anläss­lich des 400. Jah­res­tags der Erfin­dung des Buch­drucks mit beweg­li­chen Let­tern beim Guten­berg­fest in Leip­zig urauf­ge­führt. Der Kom­po­nist lei­te­te die Auf­füh­rung selbst.

Das Werk besteht aus drei sin­fo­ni­schen Instru­men­tal­sät­zen und neun Vokal­sät­zen. Men­dels­sohn stell­te den Text aus Bibel­wor­ten und dem Cho­ral Nun dan­ket alle Gott zusam­men. Im Mit­tel­punkt ste­hen das Lob Got­tes, das Ver­trau­en auf Got­tes Hil­fe und Trost sowie der Weg aus der Fins­ter­nis zum Licht.

Die Kom­po­si­ti­on gilt zugleich als mög­li­ches Zeug­nis einer per­sön­li­chen Neu­ori­en­tie­rung Men­dels­sohns nach einer Pha­se ver­lo­re­nen Selbst­ver­trau­ens und auf­ge­ge­be­ner Plä­ne.

Kan­to­rei gestal­tet regel­mä­ßig gro­ße Chor­wer­ke

Die Nein­sted­ter Kan­to­rei gehört zu den musi­ka­li­schen Grup­pen der Lin­den­hof­s­ge­mein­de der Evan­ge­li­schen Stif­tung Nein­stedt. Rund 25 Sän­ge­rin­nen und Sän­ger pro­ben wöchent­lich unter Lei­tung von Hans-Mar­tin Fuhr­mann für Got­tes­diens­te und Kon­zer­te.

Zwei­mal jähr­lich ste­hen grö­ße­re chor­sym­pho­ni­sche Wer­ke auf dem Pro­gramm, teil­wei­se gemein­sam mit benach­bar­ten Kan­to­rei­en. In Nein­stedt wur­den bereits unter ande­rem Hän­dels Mes­si­as, Haydns Schöp­fung, Requi­en von Mozart und Fau­ré, Bachs Johan­nes-Pas­si­on und das Weih­nachts­ora­to­ri­um sowie die Tan­go-Mes­se von Mar­tin Pal­me­ri auf­ge­führt.

Kar­ten für das Kon­zert kos­ten 10 Euro, ermä­ßigt 8 Euro, und sind an der Kon­zert­kas­se erhält­lich.

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