Bad Harzburg (red). Nach einer witterungsbedingten Pause haben die Bauarbeiter auf der Autobahnbrücke an der A369 ihre Arbeit wieder aufgenommen. Wie es um die Baufortschritte steht und ob die Arbeiten planmäßig abgeschlossen werden können, lesen Sie hier.
Wintereinbruch behindert das Vorankommen der Baumaßnahmen
Nachdem im August eine Hälfte der Autobahnbrücke Richtung Braunschweig abgerissen worden war – sie war baufällig geworden – wurden vor gut vier Wochen die Fertigteile eingesetzt. Allerdings mussten die Bauarbeiten nach Angaben der zuständigen Autobahn GmbH kurzfristig für eine Woche gestoppt werden.
Zur Begründung hieß es, der Wintereinbruch mit Schneefällen hätte ein Weiterarbeiten massiv erschwert. Die Fahrbahn soll im Mai wieder freigegeben werden – so ist es zumindest geplant. Bei der Autobahn GmbH gibt man sich optimistisch, dass die verlorene Zeit wieder aufgeholt werden kann. Danach wird man sich der Gegenfahrbahn zuwenden.
Baufortschritte am nördlichen Erdbau
Mittlerweile ist die Bewehrung für die Betonschicht hergestellt. Sie verbindet die Fertigteile und Widerlager miteinander und wird die Autobahnbrücke in ihre gewünschte Form bringen. Darüber hinaus sind die Bauarbeiter weiter vorangekommen, nachdem es Fortschritte beim Erdbau am nördlichen Widerlager gegeben hatte.
In der Herstellung befindet sich auch bereits die Schalung für den Überbau, eine Betonschicht, die später den Untergrund für die Fahrbahn bildet. Dieser soll Planungen zufolge noch diesen Monat betoniert werden. Der Neubau der Autobahnbrücke, die K46 führt, kostet 6,5 Millionen Euro. Die endgültige Fertigstellung soll Anfang 2026 erfolgen.