Im Städtischen Museum Halberstadt geht es am Mittwoch, 17. Juni, um 18 Uhr um die Entwicklung des Breiten Wegs von der DDR-Zeit bis heute. Der Gesprächsabend bei Wein findet in der Ausstellungsscheune des Schraube-Museums in der Voigtei 48 statt.
Anlass ist die Sonderausstellung Stein(chen) um Stein(chen) – Kunst am Bau aus Halberstadt von Walter und Pia Ebeling. Sie zeigt erstmals öffentlich eine Auswahl von Entwurfszeichnungen des Künstlerpaares, die das Museum bereits 2010 vom Sohn der Ebelings als Schenkung erhalten hatte. Darunter sind auch zwei großformatige Entwürfe des Stadtcafé-Mosaiks.
Stadtcafé-Mosaik im Mittelpunkt
Im Zentrum der Ausstellung steht das erhaltene Mosaik aus dem ehemaligen Stadtcafé am Breiten Weg, das 1963 eröffnet wurde. Das Gebäude wurde 2023 von der Stadt erworben. Die laufende Ideensammlung zur künftigen Nutzung des Hauses ist ein Anlass der Sonderausstellung.
Neben dem Mosaik zeigt die Ausstellung auch die historische Entwicklung des Breiten Wegs sowie aktuelle bauliche Veränderungen. Zu sehen sind Fotos, Entwurfspläne und Modelle.
Zeitzeugen berichten über Baugeschichte
Beim Gesprächsabend sollen die baulichen Veränderungen am Breiten Weg über mehrere Jahrzehnte nachgezeichnet werden. Der frühere Kreisbaudirektor und städtische Tiefbauamtsleiter Manfred Wegener berichtet gemeinsam mit aktuellen Mitarbeitern des Tiefbauamts über Entwicklungen, Herausforderungen und technische Lösungen.
Ein Thema sind auch Neuerungen am Breiten Weg, der am 5. Juni dieses Jahres neu eröffnet werden soll. Dazu gehört unter anderem die unterirdische Baumbewässerung, die in früheren Jahrzehnten noch nicht denkbar war. Fragen aus dem Publikum sind vorgesehen.
Wegen begrenzter Plätze wird um Anmeldung per E‑Mail an aufsicht@halberstadt.de oder telefonisch unter 03941/551474 gebeten. Der Eintritt kostet 3 Euro pro Person inklusive Museumseintritt, für Getränke werden Spenden erbeten.
Foto: Städtisches Museum Halberstadt / Holger Wegener


