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Mozarts Zau­ber­flö­te zum letz­ten Mal in Hal­ber­stadt

Mit einer letz­ten Auf­füh­rung ver­ab­schie­det sich Mozarts Oper Die Zau­ber­flö­te vom Publi­kum in Hal­ber­stadt. Am Sams­tag, 11. April 2026, ist die Insze­nie­rung des Harzthea­ters ein letz­tes Mal im Gro­ßen Haus zu erle­ben.

Die Vor­stel­lung beginnt um 18 Uhr. Kar­ten sind über die Thea­ter­kas­sen, Vor­ver­kaufs­stel­len sowie online erhält­lich.

Klas­si­ker in moder­ner Insze­nie­rung

Die Zau­ber­flö­te zählt zu den bekann­tes­ten und meist­ge­spiel­ten Opern welt­weit. Die Insze­nie­rung am Harzthea­ter nähert sich dem Werk auf beson­de­re Wei­se: Regis­seu­rin Nina Küh­ner ent­wi­ckelt gemein­sam mit dem Aus­stat­tungs­team einen redu­zier­ten Büh­nen­raum, in dem die Figu­ren und ihre Bezie­hun­gen in den Mit­tel­punkt rücken.

Im Zen­trum steht dabei die Figur der Pami­na. Die Insze­nie­rung beleuch­tet die Kon­flik­te und Erwar­tun­gen, mit denen die Figu­ren kon­fron­tiert sind, und hin­ter­fragt klas­si­sche Rol­len­bil­der sowie Begrif­fe wie Tugend und Weis­heit.

Zeit­lo­ses Werk mit viel­schich­ti­gen The­men

Die 1791 urauf­ge­führ­te Oper von Wolf­gang Ama­de­us Mozart ver­bin­det Ele­men­te des Volks­thea­ters mit Mär­chen­mo­ti­ven und phi­lo­so­phi­schen Fra­ge­stel­lun­gen. Bekann­te Melo­dien und Ari­en machen das Werk bis heu­te popu­lär, wäh­rend die Hand­lung Raum für unter­schied­li­che Deu­tun­gen lässt.

Auch in der Hal­ber­städ­ter Insze­nie­rung ste­hen neben der Musik die zwi­schen­mensch­li­chen Dyna­mi­ken und gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren im Fokus. Die Pro­duk­ti­on wird vom Lions Club Qued­lin­burg unter­stützt.

Nach der letz­ten Vor­stel­lung in Hal­ber­stadt ist die Oper noch an wei­te­ren Spiel­or­ten zu sehen, unter ande­rem in Qued­lin­burg und Rhei­ne.

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